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7 Dez

Unplug & Play

Der Mazda MX-30 vereint zwei wichtige Komponenten in sich. Einerseits fährt er voll elektrisch, andererseits besticht er durch außergewöhnliches Design und nachhaltige Materialien. Wir checken wie viel Spaß der Mazda MX-30 im Alltag macht.

Der Lockdown 2 drückt uns immer noch die Kehle zu und wir sind froh, unseren Arbeitsplatz für einen Tag, vom Home Office ins Freie verlegen zu können. Verschiedene Aufgaben, die uns quer durch die Bundeshauptstadt führen werden, erwarten uns.

Bei Fahrten im Mazda MX-30 steckt man wenigstens niemanden mit Covid-19 an. Eh klar, man sitzt ja allein drin, oder mit einer Bezugsperson. Die Umwelt belastet man auch nicht, da man elektrisch unterwegs ist.

Bevor wir starten, sortieren wir den Kabelsalat im Kofferraum. Ordnung muss sein und jedes der beiden zur Verfügung stehenden Ladekabel wird in dem dafür vorgesehenen Täschchen verstaut. Anschließend schlichten wir unsere „tausend“ Sackerln, die wir stets mitschleppen auf den Rücksitz.

Und hier begegnen wir schon dem ersten „Design Coup“ des Mazda MX-30 – die beiden hinteren, etwas kleineren Türen öffnen sich in die Gegenrichtung. Die hinteren Türen rasten dort ein, wo eigentlich die B-Säulen sein sollten und bilden somit diese – sie sind an der C-Säule befestigt. Der Wagen besticht auch im Außendesign durch puristische Schlichtheit, ganz im Sinne der Kodo-Formensprache, die der Konzern seit geraumer Zeit verfolgt.

Los gehts, in die WIENER Redaktion, die sich am äußeren Rand des 12. Bezirks befindet. Reichweite 156 km. Das Fahrzeug befand sich über Nacht in der Tiefgarage und wurde aufgeladen. Wir sind gerade in der Schlussproduktion der kommenden Ausgabe und ich muss noch die letzten Proofs checken, was recht schnell erledigt ist.

Wir blödeln noch ein bissl mit dem Auto herum und dabei fällt die Innenausstattung ins Auge. Besonders interessant ist die Verwendung von Kork im Bereich der Mittelkonsole. Logisch, wenn man bedenkt, dass die von Jujiro Matsuda als Tōyō Cork Kōgyō K.K. 1920 gegründete Firma sich ursprünglich der Veredelung von Kork widmete. Unser Modell zählt zur GTE+ Premium Modern Tech-Version dieses kompakten Crossover-SUV. Der Innenraum ist dabei in geschmackvollen weiß-grau Tönen gehalten, zu einem Großteil handelt es sich dabei um Recyclingmaterialien.

Kurz in den Supermarkt, der sich eigentlich fast um die Ecke befindet. Wir brauchen eh nicht so viel, aber es ist einfach angenehmer, die Einkäufe ins Auto packen zu können, als sie durch die Gegend schleppen zu müssen – und ich hab genug geschleppt in meinem Leben. Außerdem gefällt mir das förmlich widerstandslose Fahrgefühl des Autos. Mazda hat ein „diskretes“ Motorengeräusch dazu geschaltet, das dem eines Benziners nicht unähnlich ist.

Ich halte das für ziemlich wichtig, wenn ich bedenke, wie oft ich in der Stadt als Fußgänger knapp vor, hinter oder neben einem Elektroauto aufschrecke, weil ich es einfach nicht gehört habe, was durchaus auf meine Jugend in einschlägigen Etablissements in denen eine Lautstärke von 120 Dezibel+ zelebriert wurde zurückzuführen sein könnte.

Danach flitzen wir wieder stadteinwärts zum Bahnhof Meidling und rein in die Wilhelmstraße. Dort befindet sich die „Vinci Rast“. Dabei handelt es sich um einen Ort, an dem wohnungslose Mitbürger übernachten und eine kostenlose Mahlzeit bekommen können. An Sonntagen helfen wir manchmal unserer Freundin Anita, die dort als Freiwillige tätig ist, das Abendessen für etwa 40 Personen zuzubereiten. Also ich mach eher das „mise en place“, da ich besser Auto fahren als kochen kann. Und wir geben dort Kleidung ab, die im Winter dringend benötigt wird ab.

Zurück in die Stadt. Wir brauchen dringend einen Kaffee. In dieser Hinsicht nervt der Lockdown schon ein wenig. Gemütlich im Kaffeehaus knotzen bei einer Melange ist halt gerade nicht. Alternative: Man holt sich den Kaffee aus der Bäckerei, Julia mag natürlich auch ein vegetarisches Weckerl und bereitet ein Mini-Picknick mit Zigarettenpause auf der Motorhaube des MX-30 zu. Vorteil des Lockdown: ein Parkplatz direkt vor der Bäckerei.

Unter unserem Picknick-Tischchen befindet sich der neu entwickelte Elektroantrieb namens „e-Skyactive“ des Mazda MX-30. Der E-Motor lässt 145 Pferdestärken lospreschen bei einem Drehmoment von 270 Nm. Die Kapazität der Lithium-Ionen-Batterie beträgt 35,5 kWh. Dies visualisiert den Nachhaltigkeitsgedanken des Fahrzeugs und den vollständigen Lebenszyklus der Batterie – von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung. Fazit: Schont Ressourcen und gewährleistet eine Reichweite bis zu 200 km (nach WLTP). Also kein Grund nervös und von der Angst gebeutelt zu werden, dass der Strom ausgeht.

Aber weil wir gerade bei einer Smatrics Ladestelle vorbeifahren – wir haben das im großen weiten Netz herausgefunden – wollen wir uns auch ein Ladeerlebnis im Freien gönnen – immer nur in der Garage laden ist für Beckenrandschwimmer. Auch diese Aufgabe bestehen wir mit Bravour: Kabel einstecken – wenn frei sollte man sich für den „schnellen Brüter“ entscheiden – Smatrics-Karte scannen – auf „Start“ drücken und „go“. Hat sich der MX-30 vollgesaugt, auf „Stop“ tippen, nochmals Karte scannen und Kabel abstecken – fertig!

Und weil die Sonne sich nun endlich durch die seit Tagen am Himmel fixierte Hochnebeldecke gefressen hat, beschließen wir uns Wien noch aus der „Cobenzl-Perspektive“ anzuschauen. Einige Tage mit dem Mazda MX-30 haben mir gezeigt, dass man sich ein Elektroauto im wahrsten Sinne des Wortes „persönlich erfahren“ muss. Man lernt die Fahrweise dem Auto anzupassen und so mit der Reichweite zu jonglieren.

Für Elektro-Eleven gilt:

Fahrweise anpassen + Verhalten des Wagens beobachten = Reichweite

Back in the City…

So düsen wir also die Heiligenstädter Straße rauf, biegen nach Grinzing ab und rumpeln die Höhenstraße hügelauf. Die Aussicht ist so la la – der Kampf Sonne gegen Nebel scheint unentschieden und der Wind bläst auch recht heftig. Die Ruinen – einst in Stuckatur gehüllte barockähnliche Prachtbauten – geben der Szenerie einen morbiden Touch. Aber so ist Wien eben. Trotzdem ist der Mini-Ausflug zum Cobenzl ein gelungener Abschluss für unseren Tag mit dem Mazda MX-30. Spaßfaktor: 100%!

„Let us not let the world be defined by the destruction wrought by one virus, but illuminated by billions of hearts and minds working in unity.“   (Pardis Sabeti, iran. Wissenschafter, *1975)

Elvira Trevira

Redaktion + Text: Alex Pisecker

Foto + Videoproduktion: Julia Pagels

Fahrzeug: Mazda MX-30 GTE+/Premium Modern Tech/SD

#allesinreichweite

#mazda

#mx30

#drivetogether

Elvira Trevira
Elvira Trevira

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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