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16 Aug

Tuscany Hills 911 I

Einmal jährlich werfen wir uns, wie alle getreuen Champagner- Sozialisten in die Toscana. Als wir unsere Nachkommenschaft noch mit uns führten, hieß das Gepäck ohne Ende, riesige Autos – manchmal sogar Busse – und viel Gezänke unter den Kids. Hab ich schon erwähnt, dass ich froh bin, dass die erwachsen sind?

Primo Stadio

Es ist Freitag Morgens, der beste aller Chefredakteure sattelt den Porsche 911 Carrera 4S und los geht`s – wie so oft auf die Südautobahn – die Kids bleiben daheim – auf eigenen Wunsch und es ist das erste mal seit 16 Jahren, dass wir zu zweit in die Toscana reisen.

Das Gepäck hält man eher spartanisch – eine Reisetasche mittelgroß, ein Kosmetikköfferchen sehr groß, mein Apple-Blechtrottel – das ist es – der Porsche ist kein Raumwunder. Der beste aller Chefredakteure quetscht auf die Rückbank noch eine Reisetasche mit Motorrad-Gear, die braucht er später in der Woche für seine Pressereise nach Portland, Oregon, US um mit einer Elektro-Harley rumzugurken. Ich frag mich allerdings, wo ist da die „fun“, wenn man den Sound nicht hört? Im Nachhinein betrachtet passt eigentlich eh recht viel rein…

Die Fahrt ist eher unspektakulär – mittelmäßig viel Verkehr – kein Stau – eh leiwand. Gegen 14h kommen wir in Udine an, wo wir wie jedes Jahr – Gott wir sind solche Gewohnheitstiere – im Ambassador Palace nächtigen. Unsere Reisegefährten sind auch schon eingetroffen, sie sind weithin bekannt, es handelt sich um CFO Intschibär, Dr. General und deren Schwester, das Täubchen.

Gierig nach Prosecco hasten wir zur Piazza Giacomo Matteotti und platzieren unsere müden Knochen in einer der zahlreichen Cafè/Bars. Den Prosecco bestellen wir flaschenweise – hier wird geklotzt und nicht gekleckert – wie Dr. General zu sagen pflegt. Übrigens wurde die Region „Prosecco“ unlängst zum Weltkulturerbe erhoben. Recht so!

Um 16h öffnen die Shops und die Damen schwirren aus um das textile Angebot zu überprüfen. Erfolgreich! Ich besuche meine Stammboutique in der Via dell`Erbe und erstehe eine Hot Pants und ein Top. Anschließend noch ein schwarzes Kleid das über und über mit schwarzen Blüten bestickt ist. Très chic! Der beste aller Chefredakteure bezahlt! Mèrci!

Dinner im Vitello d`Oro – ebenfalls wie jedes Jahr – sie erinnern sich immer mit Schrecken an uns, weil wir so viele und so laut sind. Essen vorzüglich, aber es soll noch besser werden und zwar in Sovicille, dem Ort in der Toscana, der unser Ziel ist – und viel günstiger.

Irgendwann nachts schleppen wir uns in wonniger Prosecco-Laune zurück ins Hotel – Dr. General ordnet Abfahrt um 9h sharp an – für den kommenden Morgen. Ich schlafe schlecht – es ist eiskalt im Zimmer und ich bin grantig als ich mich zum Frühstück mit begleitendem Stromausfall begebe. Wir fahren um Punkt 9h ab – der beste aller Chefredakteure lässt mich mit dem Porsche glühen.

„The Renaissance of the fifteenth century was, in many things, great rather by what it designed then by what it achieved.“   (Walter Pater, engl. Kritiker, 1839 – 1894)

Elvira Trevira – Please hang on!

Elvira Trevira
Elvira Trevira

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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