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21 Nov

New Yoga Now!

How fashionable is yoga!? Ooommm singen für den Weltfrieden, den Körper in (un)mögliche Positionen bringen und komplizierte Verrenkungen versuchen. Was begeistert abertausende Menschen am Yogatrend?

Es ist kaum zu übersehen, Facebook, Instagram, und andere Werbeflächen präsentieren Gurus in fancy-yoga-pants die auf ihren Designerteppichen (auch Yogamatten genannt) ihre muskulösen Körper in Knoten schnüren. Yogastudios schießen wie die Pilze aus dem Boden und gefühlt gebärt uns die Welt täglich mindestens 10 neue Happy-Babys (so heißt eine Yogaposition).

Streng genommen ist Yoga gar kein Sport, sondern eine jahrtausendealte indische Philosophie, die sich im 21. Jahrhundert scheinbar gut vermarkten lässt. Das Wort Yoga an sich bedeutet zusammenbinden, bündeln von Körper Geist und Seele. Yoga in seiner ungeschminkten Form kann man sich ab Jänner 2020 bei Das Prema in der Augustinerstraße 12 in 1010 reinziehen.

Tatsächlich geht es also nicht nur um Leistungsturnen in sauteuren Outfits (die fancy-pants können schon mal 150 Euro kosten), sondern um ein Plätzchen des Friedens auf dem man durch sogenannte Asanas (nein das ist nichts zu essen, so nennt man diese Yogahaltungen) Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit in Körper und Geist bringen kann. Omm-Singen für den Weltfrieden findet sich kaum noch in einem modernen Yogastudio, viel eher geht es um einen Raum der Entspannung. Iyengar (der Verrenkungsguru, der das Yoga im ganzen Westen populär machte) sagt:

Yoga bedeutet in die Tiefe des menschlichen Seins einzutauchen.

Wenn wir einen Blick auf die hektischen Straßen Wiens werfen, wo unzählige gestresste, rauchende Köpfe in ihre Büros hampeln, ist es doch nicht ganz so wunderlich, dass die Sehnsucht nach Ruhe wächst. Was für die einen nur 2x jährlich im 5* Wellness Palast zu finden ist, holen sich andere in ihrem Yoga-Studio zum Feierabend.

Ob Sonnengrüße den nötigen Schwung ins Leben bringen, deine Yogamatte zum Palast der Selbsterkenntnis wird und du nach einer Yoga-Stunde mit der Krone der Erleuchtung rausgehst, musst du selbst ausprobieren. Eines ist sicher, Yoga kann man nicht begreifen, Yoga muss man erfühlen.

Der Yogasmus ist das erleichternde, wonnige Glücksgefühl, das sich einstellt, wenn man verschwitzt von seiner Yogamatte aufsteht nachdem man sich eine Stunde den Arsch aufgerissen hat.

Na dann, Namaste!

Julia Pagels

Das Prema

dasprema.at

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redaktionGast
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