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14 Sep

MX-5 Edition 100

„Wear the Colour of your Car“ lautet die Devise, um den Mazda MX-5 Edition 100 ins modische Licht zu rücken. Dabei geht es nicht um das schicke Machine Grey Metallic der Karosserie, sondern um die rote Innenausstattung. Das Sondermodell wurde zum 100. Geburtstag des Unternehmens aufgelegt und macht genau so viel Spaß wie alle seine Geschwisterchen.

Gegründet wurde die Mazda Motor Corporation vor genau 100 Jahren von Jujiro Matsuda. Damals hieß sie allerdings noch Tōyō Cork Kōgyō K.K. und befasste sich mit der Veredelung von Kork. Sieben Jahre später wurde umfirmiert und der Firmenname lautete fortan Tōyō Kōgyō K.K. Ein Jahr später, also 1928, begann man mit der Produktion von Maschinenbauteilen und ab 1930 stellte man bereits Motorräder her.

Happy Birthday Mazda!

Ab diesem Zeitpunkt wurde der Name „Mazda“ verwendet, angelehnt an den Zarathustrismus (Mazdaismus), in der Ahura Mazda als die höchste Gottheit der Weisheit und Erkenntnis gilt. Auch der Name des Firmengründers Matsuda dürfte wohl eine Rolle gespielt haben. Man sieht, die wilden 20er-Jahre waren ein spannendes Jahrzehnt für das Unternehmen.

In den 1930er-Jahren setzte man auf motorisierte Dreiräder und LKW, sie wurden als Mazda Mazdago vertrieben. Außerdem widmete sich eine Sparte des Unternehmens der Herstellung von Gesteinsbohrern, im WWII produzierte man für die japanische Armee. Nach diesen unerfreulichen Zeiten wendete man sich wieder den essentiellen Dingen zu, wie etwa dem Bau von Lastwagen. Und am 28. Mai 1960 präsentierte Mazda den ersten PKW, ein kleines Coupé, das als Mazda R360 auf den Markt geschmissen wurde.

Wankelmotoren galten als das große Ding bei Mazda. Tsuneji Matsuda, der Adoptivsohn des Firmengründers, schloss in diesem Zusammenhang einen Lizenzvertrag mit NSU (später Audi). Erst seit 1984 lautet die Firmenbezeichnung Matsuda K.K. (englisch: Mazda Motor Corporation).

1967 startete das Unternehmen den Export nach Europa. Mein Onkel Gottfried Grasser war einer der ersten autorisierten Mazda-Händler des Landes. Aus lauter familiärer Solidarität kaufte ihm mein Vater sofort einen ab. In Gelb. Er war wohl einer der ersten Mazda-Besitzer in Knittelfeld – einer Stadt, die nicht mal Gott gefällt. Etliche Jahre später (ich glaube 1988), wiederum durch Sippenhaftung getrieben, erstand meine Mutter einen 121 = „Big Little Fellow“, diesmal in Weiß, sie fährt ihn immer noch – mit schwarzer Nummerntafel.

Und nun kommen wir zu unserem geliebten rasanten Hummelchen, dem meistverkauften Roadster weltweit, dem MX-5, der seit 1989 produziert wird. Der Mazda MX-5 Edition 100, den sich die Firma sozusagen zum 100. Geburtstag selbst geschenkt hat, ist das sportlichste und markanteste Modell der Sonderreihe.

Das Wagerl präsentiert sich mit einer Karosserie in Machine Grey Metallic, der Innenraum jedoch bezirzt uns in elegantem dunkelroten Nappaleder. Das Fetzendachl, oder Soft Top, wie der Fachterminus lautet, ist einfach nur schwarz. Leider muss ich  – wie immer – anmerken, dass der MX-5 mit dem besten Schaltgetriebe der Welt ausgestattet ist. Es funktioniert so geschmiert, dass es mir förmlich bei jedem Schaltvorgang die Tränen in die Augen treibt ob solch technischer Perfektion. Diese Version des Fahrzeugs ist mit einem 132 PS starken Motor ausgestattet. Der Sound ist durchaus beeindruckend. Das musste auch der Besitzer eines Muscle-Cars amerikanischer Herkunft zugeben, den ich an einer roten Ampel am Schottenring kennen lernte. Zitat: „Oida, der klingt jo wie a Großer!“ Weiters sind noch die 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und das Bose-Soundsystem mit neun Lautsprechern zu erwähnen. Da kann man sich topless (natürlich nur der MX-5) schon mal die „Mötley Crüe“ mit „Kickstart my Heart“ um die Öhrchen wehen lassen.

Und wenn man schon einen sooooo schicken Roadster fährt und weil es Sommer ist und die Sonne scheint, stimmt man die Farben seines Outfits auf das Interior des Wagens ab. Einfach weils Spaß macht. Ganz nach dem Motto:

„Wear the Colour of your Car!“

Diesmal eben in Rot – Machine Grey heben wir uns für den Herbst auf, der kommt unvermeidlicher Weise eh früher oder später. Als Hommage an vergangene Epochen greifen wir zu dem einen oder anderen Vintage Design, Karin van Vliet am Lugeck 1 im ersten Bezirk bietet dafür eine beeindruckende Auswahl an Modellen an. Den Italo-Touch holen wir uns von Fracomina. Die frechen Designs von Frieda & Freddies runden die Garderobe im zeitgenössischen Stil ab.

Bei gleißendem Sonnenschein ohne Shades im MX-5 unterwegs zu sein geht gar nicht. Zu den jeweiligen Outfits passend wählen wir die atemberaubenden Modelle von Guess, Swarovski und Diesel. Da High Heels nicht so ganz Sportwagerl-kompatibel sind – es geht hier ja auch um die Sicherheit –, haben wir dieses Mal drauf verzichtet und uns für Ballerinas von Kemel & Schmenger sowie Sonja Ricci Ballerinas entschieden, beide bei Salamander. Weil uns Rubin-Colliers zu  übertrieben erscheinen – gut, sie hätten farblich durchaus gepasst –, entscheiden wir uns für den kessen Modeschmuck von Bijou Brigitte.

Und da es stilvoller ist, die Zeit von einer Uhr abzulesen als von einem Mobiltelefon, haben wir zur Abrundung unserer Outfits eine Rado Captain Cook Bronze gewählt. Was kann die? Sie hat ein Bronzegehäuse, auch die Lünette ist aus Bronze und weist ein Inlay aus High-Tech-Keramik auf. Ein gewölbtes Saphirglas im Box-Shape-Stil sowie ein Schweizer Automatikwerk mit bis zu 80 Stunden Gangreserve machen diesen Zeitmesser zu einem edlen Accessoire.

In Grün passt er fantastisch zum dunkelroten Interior des MX-5. Das gilt natürlich auch für die Rado HyperChrome Automatic, die aus besonders kratzfester, hypoallergener Plasma-High-Tech-Keramik gefertigt ist. Sie gewährleistet besonders hohen Tragekomfort, da sie sehr leicht ist und sich besonders schnell an die Körpertemperatur der Trägerin anpasst. Sie zeichnet sich durch ein Automatikwerk mit 38-Stunden-Gangreserve aus.

Bleibt nur zu hoffen, dass der Sommer noch etwas andauert, uns ein schöner warmer Herbst beschieden ist, denn nichts macht mehr Spaß als in einem offenen MX-5 Edition 100 durchs Land zu fahren. Und bitte nicht vergessen: Immer Abstand halten!

„I love to drive. My present to myself from ‚The Tudors‘ was a red Mazda MX5 convertible. I loved that car, and also what she represented – my first success.“ (Natalie Dormer, brit. Schauspielerin, *1982)

Elvira Trevira

Fotos: Max Lottmann

Social Media: Julia Pagels

Model: Lana

Produktion, Styling, Text: Alex Pisecker

Elvira Trevira
Elvira Trevira

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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