Featured Posts

The winner is: Urban Decay!
Liebe LeserInnen, gleich zu Beginn: Ihr könnt gewinnen, und zwar Lippenstifte von Urban Decay – und wie es funktioniert findet ihr am Ende des Posts raus!
View Post
Fashion Trends A/W 16/17
View Post
Vienna Fashion Week – Favorites
Die Vienna Fashion Week hat wieder begonnen, und wir stellen euch hier ein paar unserer Favoriten vor. Seid ihr diese Woche auch bei einer der Shows beim Museumsquartier dabei?
View Post
To top
25 Apr

Madrid

Ich sitze an diesem Blogpost und kann nicht fassen, dass ich gerade noch in Madrid war und plötzlich wieder im kalten, grauen Wien verweile. Nicht falsch verstehen, ich liebe diese wunderschöne Stadt mit all ihren Suderern & Suderinnen, aber nach diesem City Trip nach Madrid bin ich einfach nur hin und weg von der spanischen Metropole und möchte am liebsten direkt wieder in das Flugzeug dorthin zurück steigen.

Die Reise nach Madrid startete chaotisch, denn am Vorabend war ich noch auf einem Event bis knapp 23 Uhr und musste anschließend noch meine 7 Sachen zu Ende packen. Das Gute in dem Fall war, dass wir dank Wizzair nur einen Rucksack mitnehmen konnten und daher nicht allzu viel Gepäck anfiel. BTW war das die beste Entscheidung überhaupt und ich werde versuchen nur noch mit Rucksack zu reisen, weil man ohnehin immer dazu tendiert mehr als nötig mitzunehmen. Meine Reisebegleitung S. kam erst um Mitternacht in Wien an und bis wir letztendlich im Bett waren, schlug es 1 Uhr Früh. Bereits nach 2 Stunden Schlaf ging es für S. und mich in Richtung Flughafen. Vor Ort war gleich mal Action angesagt, weil wir beim Online Check In nur einen Boarding Pass zugeschickt bekamen und uns am Schalter mitgeteilt wurde, dass sie uns hier nicht weiterhelfen können. Alles was sie uns anbieten können ist, den Boarding Pass für Kosten von 35€ auszudrucken und dass wir uns anschließend per Formular an die Fluggesellschaft wenden können, damit uns die Kosten rückerstattet werden. Gegen die Wizzair an sich kann ich sonst nichts Schlechtes sagen – der Platzmangel wie bei jeder Billigfluglinie ist halt nicht leiwand, aber ansonsten ein sehr freundliches Flugpersonal, das sich sogar über uns beugte, um zu sehen, ob wir ja angeschnallt sind.

Angekommen in Madrid muss man erstmal das Öffi-System der Stadt verstehen. Wir haben uns mit der S-Bahn direkt verfahren, sind nach einem Umweg aber in unserer Unterkunft mitten im Stadtzentrum angekommen. Das Hostel war perfekt – sauberes Zimmer inklusive kleinem Balkon mit Sicht auf die Straßen Madrids. Ich liebe es ja, wenn es nicht allzu ruhig ist und man vom Leben der Stadt etwas mitbekommt.

Direkt unter uns befinden sich 2 spanische Restaurants, eines davon checken wir am letzten Tag ab und sind wie fast immer begeistert von der Kulinarik des Landes. Gleich daneben befindet sich noch ein Starbucks – ich weiß wie kann man nur den amerikanischen Kaffee-Riesen unterstützen, wenn man sich Spanien befindet – aber nachdem ich am ersten Morgen in Madrid den ekligsten Matcha Latte in einem Frühstücksrestaurant getrunken habe, musste Starbucks ab und zu herhalten. Auf meinen Matcha Latte mit Hafermilch kann ich nicht mal in Spanien verzichten. Simply love it. Die zwei Wörter “love it” waren ohnehin mein Lieblingsausdruck während meines Aufenthalts in Madrid, einfach weil alles so schön dort war.

S. und ich gehen das Sightseeing sehr entspannt an und finden viele Sehenswürdigkeiten eher per Zufall während wir so durch die Stadt spazierten. Ich war gefühlt von jeder Ecke Madrids beeindruckt – die Umgebung, die Atmosphäre und die Menschen beeindruckten mich sehr.

Die hohen Gebäude der Stadt vermittelten voll das New York Feeling und ich war beeindruckt welch prunkvolle Gebäude Madrid doch zu bieten hat. Neben Cafés und Restaurants, reihten sich Modegeschäft an Modegeschäft.

Die SpanierInnen sind absolute Genussmenschen und das merkt man an jeder Ecke der Hauptstadt Spaniens. Die Menschen kommen im Restaurant zusammen und lassen es sich bei üppigem Essen und einem vino de mesa (Hauswein) gut gehen. Auch wenn man so durch die Stadt flaniert – überall duftet es nach Essen und die leckersten Naschereien in den Schaufenster locken in die Lokale.

Eines fiel uns bei all dem Komfort aber dennoch auf – dass die KellnerInnen hart ihr Leben chillen, nach dem Essen werden die Teller irgendwann abgeräumt (nicht in dem Tempo, wie wir es in Österreich gewohnt sind) und nach einem weiteren Glas Wein wird man auch nicht so schnell gefragt. Aber wir lassen ja gerne unseren Charme sprühen und kommen dann schon irgendwie zu mehr Alkohol 😉 Ich liebe ja diese spanische, relaxte Kultur und die Häppchen, die einem in jeder Bar hingestellt werden (seien es Oliven, belegte Brötchen oder Weißbrot mit Aufstrich). Können wir das in österreichischen Lokalen bitte auch einführen?

Neben dem Essen ist ein weiteres Highlight die Mode für mich vor Ort. Die inspirierensten Fashionistas laufen in der Stadt herum, tragen viel Schmuck, ausgefallene Taschen, stylische Schuhe. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus. Ein Shop reiht sich an den nächsten und ich verspürte den Drang meine Garderobe komplett neu aufzustocken. Allerdings entschied ich mich nur für eine Tasche – mein fast einziges Mitbringsel. Und die hätte es auch fast nicht in meinen Einkaufsbeutel geschafft. Ich hatte den Shop eigentlich schon ohne Tasche verlassen, träumte aber noch in derselben Nacht von diesem Accessoires und entschied mich dann doch noch die Tasche zu holen.

Dieser Citytrip nach Madrid war einfach wunderbar und deswegen möchte ich im nächsten Blogpost meine spanischen Highlights mit euch teilen.

Eure Nelly Nylon

Nelly Nylon
Nelly Nylon

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: nelly.nylon@blog-mag.net

No Comments

Leave a reply