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1 Mrz

Burlesque

Als Burlesque bezeichnet man Revue- und Theateraufführungen, deren Attraktion der Striptease ist. Kostüme, Hair & Make Up, sowie auch das Set Up stehen im Mittelpunkt. Burlesque im heutigen Sinne entstand im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts.

Die Tänzerinnen zogen sich anfänglich nicht vollständig aus und so blieb bis zuletzt noch einiges der Fantasie des Betrachters überlassen. Ab den 1930er Jahren ließen sie jedoch alle Hüllen fallen.

Das Wort Burlesque leitet sich vom italienischen Wort „Burla“ ab und bedeutet „Schabernack“. Varianten burlesquer Aufführungen vor Publikum gab es in Europa seit dem 17. Jahrhundert. Es handelte sich um humorvolle Parodien und Grotesken.

Im 19. Jahrhundert wurde Burelsque zur erotischen Darbietung. Gastspiele britischer und französischer Travestie-Shows in den Vereinigten Staaten erfreuten sich hoher Popularität und daraus entstand auch die US-Version des Burlesque Theaters.

Prägend war der Einfluss der Pariser Varietés wie dem Moulin Rouge und den Folies Bergère. Die legendären Ziegfeld Follies vom New Yorker Broadway imitierten diese berühmten Etablissements.

Knapp vor dem 2. Weltkrieg befand sich diese Kunstform am Höhepunkt ihrer Popularität. In der New Yorker Szene war sie unweigerlich mit den Namen der Brüder Abe, Billy und Herbert Minsky verbunden. Sie betrieben zwischen 1912 und 1937 eine Kette von Entertainment Locations – 1931 sogar am Broadway. Der Striptease wurde angeblich in einem der Minsky Etablissements im Jahr 1925 erfunden.

Die Pin Ups der 1950er Jahre führten die Burlesque in abgewandelter Form weiter. Zu den berühmtesten Burlesque Darstellerinnen zählen Gipsy Rose Lee, Bettie Page und Lily St. Cyr. Ab den 1960er Jahren hatte auf Grund der gesellschaftlichen Umstrukturierungen, sowie der Frauenbewegung und der Verbreitung von Pornographie das Interesse an dieser Kunstform stark nachgelassen.

In den 1990er Jahren erlebte das totgeglaubte Genre eine Wiederauferstehung – nun als New- oder Neo-Burlesque bezeichnet, hauchten ihm Darstellerinnen wie Dita Von Teese oder Marlene von Steewag wieder Leben ein. In den USA lehnen sich Produktionen wie die „Dutch Weismann`s Follies“ und die in Los Angeles ansässige „The Velvet Hammer Burlesque“ an die einstigen Darbietungen der großen Stars der Szene, wie Mae West und Dixie Evans an.

„I don’t think there is such a thing as being too raunchy when it comes to the art form of burlesque.“   (Christina Aguilera, amerik. Musikerin, *1980)

Elvira Trevira

Fotos: Pixabay

Elvira Trevira
Elvira Trevira

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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