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16 Dez

X-mas: Nein Danke!

Weihnachten nähert sich wieder wie eine schwarze unheilvolle Wolke. Ich zittere jetzt schon. Der Superlativismus bricht erneut aus. Noch mehr Geschenke - überhaupt sind Geschenke das Hauptthema. Alkohol auch, ohne ihn würde man die „schönste Zeit des Jahres“ - was für ein Hohn - wohl kaum durchdrucken.

„Host scho wos für dei Oide“, so lauten die Fragen. Man kann kaum einen Gedanken daran verschwenden, während man von einer Weihnachtsfeier zur nächsten torkelt. Die Restfetten spürt man noch am nächsten Morgen am Verteilerkreis. Ein Flash fetzt durchs Hirn – hat man die Kollegin mit dem großen Arsch an die Toilettenwand der Pizzeria „La Morte“ genagelt, war das real? Wurscht – man staut sich mit dem größten Hangover aller Zeiten in die Hockn.

Das war aber eh alles immer schon so, zumindest seit ich mich an Weihnachten erinnern kann. Vor allem aber hatte ich viel Angst, a) dass das kapriziöse Christkind nicht bei mir vorbeifliegt, da ich schlimm war, b) dass ich den Text des idiotischen Gedichts vergesse, das ich vor versammelter Mischpoche inklusive der Erna Tant aufsagen muss und c) dass ich wieder gezwungen werde am Weihnachtsabend Bratwürstel mit Sauerkraut runter zu würgen, denn wenn ich nicht aufesse, kommt dieses Luder von Christkind nicht.

Wir werden wieder Massen von unnötigen Klumpart für unsere Lieben kaufen, Hemden, Krawatten, Pullover, Sweatshirts, Socken … die 1000sten. Am 27. Dezember rennen alle wieder los, um den Schrott umzutauschen – „Merry X-mas, ihr Arschlöcher“, denken sich die entnervten Verkäuferinnen.

Als hätten wir nicht eh schon den Hals bis obenhin voll: Mit Klamotten (es gibt zu wenig Menschen für all die Klamotten auf dieser Welt, selbst Krisengebiete ersticken in gespendeten Kleidungsstücken), mit digitalem Wahnsinn, mit Plastik, mit Autos, einfach genug von allem, auch Weihnachten.

„Let’s be naughty and save Santa the trip.“    (Gary Allen, amerik. Musiker *1967)

Polly Perlon

Polly Perlon
Polly Perlon

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: polly.perlon@blog-mag.net

1 Comment
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    Ms Jacqui Spanton

    Must buy a Burberry trench coat!

    1. Januar 2019 at 6:00 Antworten

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