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25 Okt

Wer ist Ronny Royal?

Ronny Royal wird in Zukunft monatlich die „Gay Side of Life“ auf Blog-mag.net beleuchten, heute lässt er uns an seinen Gedanken zu Halloween teilhaben.

Der Herbst ist da. Die Blätter verfärben sich und jede zweite Person auf Instagram hat das Gefühl, dies der Welt mit einem schlecht gemachten und meist farbübersättigten Foto mitteilen zu müssen. Nichts hat mehr die übliche Geschmacksnote, weil jetzt alles mit Pumpkin-Spice versetzt ist und in den Geschäften wird schon die erste Weihnachtsdeko hervorgekramt. Doch bevor dieses Kalenderereignis stattfindet, steht uns noch ein anderes Fest bevor: Halloween. Und damit stellt sich wie jedes Jahr die Frage aller Fragen: Wie verkleide ich mich heuer?
Quelle: pixabay.com
Sich nicht zu verkleiden, kommt gar nicht in Frage. Das war vielleicht mal in der rebellischen Teenagerphase en vogue, in der „Nein“ das Lieblingswort war, egal in welchem Kontext, und in der ein permanent grantiger Gesichtsausdruck zum Outfit gehörte wie die zerlatschten Converse, die man mit Filzstiftkritzeleien individualisierte. Doch seien wir ehrlich, schon damals haben die Unverkleideten am Ende der Halloween-Nacht neidisch auf die innovativen Kostüme der anderen gestarrt und sich in Gedanken schon ihr Kostüm des nächsten Jahres zusammengestellt. Es gilt also: Keine Verkleidung ist keine Option! Und als sich selbst zu gehen, war auch noch nie ein besonders lustiger Einfall. Das gilt auch für dich, Kim Kardashian zu Halloween 2015.
Quelle: pixabay.com
Doch wie soll die Verkleidung ausfallen? Es scheint, als ob viele die Formel „weniger ist mehr“ anwenden würden, und das nicht in Bezug auf den Detailreichtum des Kostüms oder das Budget, das man dafür ausgeben will, sondern vor allem was den Stoff angeht, der die nackte Haut verdeckt. Die sexy Krankenschwester oder das sexy Hausmädchen gehören dabei schon wieder zu den Klassikern. In den letzten Jahren hat die Popkultur schier endlose neue Möglichkeiten aufgedeckt, zu Halloween ein sexy Irgendwas zu sein.
Quelle: pixabay.com
Nichts und niemand ist sicher davor, als Kostüm sexualisiert zu werden: dank des sogenannten „Slutty Pumpkin“ bei „How I Met Your Mother“ nicht einmal Kürbisse. Und nicht nur Frauen sind betroffen. Das Kombikostüm Polizist/Stripper ist spätestens seit „Magic Mike“ in aller Munde – no pun intended. Wenn die diesjährigen spätsommerlichen Temperaturen anhalten, prognostiziere ich dieses Halloween ein sexy Polizeiaufgebot, wie es Wien noch nie gesehen hat.
Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Kostüme, in denen man seinen Körper zeigt. Durch den Fitness-Hype der letzten Jahre haben immer mehr Menschen Körper, auf die sie zu Recht stolz sein können und die sie auch gerne zur Schau stellen sollen. Stell dir aber die Frage: Ist, was du darstellst, in der Regel spärlich bekleidet oder nicht? BuzzFeed hat, um das Problem zu illustrieren, eine Liste von willkürlich sexy Kostümen für Männer zusammengestellt, angeführt vom sexy Clown. Wenn du als Clown gehen willst, tu es. Aber sei kein sexy Clown. (Sei auch nicht Pennywise von „It“ – das macht dieses Jahr auch bestimmt jeder.)
Quelle: pixabay.com
Ich persönlich liebe es, mich zu verkleiden und ich ziehe jeden sexy Clown-Polizisten-Kürbis einer Person vor, die sich nicht mal  die Mühe macht, sich zu verkleiden. Aber gerade, weil nur einmal im Jahr Halloween ist, sollte man sich doch umso mehr bemühen, ein innovatives Kostüm zusammenzustellen. Denn ein 0815-Kostüm in einer Masse von kreativen Verkleidungen ist ein bisschen wie die dritte Staffel von „American Horror Story“: nicht gruslig, und ziemlich langweilig.
Quelle: pixabay.com
Ein letzter Tipp noch, bevor ich mich ins herbstliche Wien hinauswage, um mein eigenes Kostüm zusammenzustellen: Wenn du auf einer Mottoparty eingeladen bist, halte dich an den Dress-Code. Nicht wie ein Bekannter von mir, der auf einer Party, bei der man sich als eine starke weibliche Persönlichkeit kostümieren sollte, als Patriarch verkleidet auftauchte. Dann lieber noch unverkleidet…
Ronny Royal

ronny royal
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2 Comments
  • Jade

    Großartiger Artikel! Freue mich auf mehr 😀

    25. Oktober 2017 at 14:25 Antworten

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