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12 Jan

Vienna Autoshow 2017

Ein Streifzug über die Vienna Autoshow mit den Augen einer Frau, der zwar nicht die PS, jedoch zu viele technische und elektronische Details wurscht sind!

Ich liebe Autos und ich fahre sie auch gern – hängt wahrscheinlich auch ein bisschen damit zusammen, dass ich aus einer PS-geilen Familie komme.

Daher war ich für Blog-mag.net gestern am Press-Day der Vienna Autoshow unterwegs. Keine Angst meine Damen, ich erzähl jetzt nichts über Differenzialgetriebe, Hybride und andere neurotische High-Tech Auswüchse, sondern vom Glam der Vienna Autoshow, wo der Bling-Bling Faktor um einiges höher ist, als bei so manchen Modemessen oder Fashion-Weeks, die ich in meinem Leben abgearbeitet habe – und derer waren es viele.

Nachdem ich mein Ticket abgeholt hatte, betrat ich die heiligen Hallen (Halle C + D der Messe Wien) und befand mich auch schon in VW-Country, inmitten von glänzenden Audis und VWs, Skodas und Seats, sehr dezent im hinteren Bereich der Halle platziert – Understatement muss sein – Lamborghini, Bugatti und Bentley, auch der neue SUV, ganz originell Bentayga genannt. Porsche hatte eine eigene, sehr große Fläche, das hat so ein Porsche auch verdient – laut dem besten Chefredakteur von allen, immer noch der beste und alltagstauglichste Sportwagen – ever. Punkt aus. Aber natürlich präsentierten die aus Wolfsburg auch diesen süßen kleinen UP (dieses Auto hat so etwas beängstigendes kindchen-schema-haftes) in allen Varianten, also der fährt mit Strom, war auch hübsch dargestellt mit einer kleinen Strom – sagt man da auch Zapfsäule? – mit Erdgas oder mit Sprit und die heißen dann e-UP oder eco-sound-UP oder… Nach der dritten Sorte war ich schon so verwirrt, ich wendete mich Alfa Romeo und Fiat zu, freche Eindringlinge in der Halle D, also dem VW-Land.

Die Italiener schaffen es glatt, selbst den entzückenden Fiat Cinquecento, der ja noch einen Hauch süßer ist als der UP, mit anthrazit-matt Lackierung, ein totales „Badass-Image“ zu verleihen. Ich hab mich schon ein ganz wenig gefürchtet. Was mir auch aufgefallen ist, neben den schönen leuchtend roten Wageln von Alfa, waren diese Typen, die mit einer Ajax Sprühflasche und einem Fetzerl bewaffnet, irgendwie undercover durch die ganze Halle schlichen, um hier und da nicht vorhandenen Schmutz oder böse Fingerabdrücke von den Autos zu streicheln.

Beeindruckt verließ ich VW-Country und begab mich davon motiviert, stechenden Schrittes in Halle C – das Land für alle anderen. Bei Ford, nachdem ich etwas über die neue Premium-Line „Vignale“ gelernt hatte, wurde ich mit Prosecco belohnt, was mir wie immer sehr gut tat. Auch bei Toyota wird man immer sehr lieb aufgenommen, dort hatte ich das fragwürdige Vergnügen mir einen Flash Mob (oder irgendwas in dieser Art, es war nicht so ganz klar, was diese „Performance“ ausdrücken wollte) des Modelabels True You reinziehen zu müssen, die anscheinend irgendwie irgendwas mit dem Toyota C-HR zu tun haben. Ja – das mit der Mode war auch nicht so ganz klar…

Bei Denzel und Mitsubishi gewohnt entspannt – siehe Blogpost vom 25. November 2016 – den Pajero find ich immer noch scharf. Weiter zu Hyundai um kurz über die anstehende Pressekonferenz zu sprechen – dann bei Renault mit einer sehr lieben Damenrunde Champagner trinken, die Pressemappe grapschen und etwas verschnaufen – der Twizy ist auch sehr süß und zeigt den Hang dieser Firma zum Futurismus. Einen Blick noch auf den Tesla werfen und dann war es schon wieder Zeit sich vom Glam der Vienna Autoshow zu verabschieden.

Vom modetechnischen Aspekt dieser Veranstaltung ist anzumerken, dass es einen bemerkenswert hohen Anteil an gutgekleideten Menschen gab, viele schmale Anzüge, Doppelmanschetten und die richtige Hosenlänge bei den Herren. Sehr coole Business-Outfits bei den Damen. Allgemein wenig modische Entgleisungen. Well done, ihr Prinzen aus Autoland und ihr Könige aus Technikwelt!

Get Outta My Dreams, Get Into My Car!

Polly Perlon

Polly Perlon
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Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: polly.perlon@blog-mag.net

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