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Vienna Fashion Week – Favorites
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12 Jan

Vienna Auto Show 2019 Blingalicious!

Auch die diesjährige Vienna Autoshow war wieder „Very Bling! Bling!“ Strahlender Lack, blitzendes Chrom, glänzend besprühte Reifen, wo das Auge hinreichte. Kernthema natürlich die neuerdings heißgeliebte E-Mobility!

Und doch fehlten ein paar renommierte Aussteller auf der Vienna Autoshow 2019. Die Suche nach Maserati blieb erfolglos, am üblichen Standort von Jaguar und Range Rover fand sich der für Österreich wiederauferstandene Exote Ssang Yong aus Korea ein. Auch Nissan blieb dieses Jahr weg. Genauso wie Lada. Von Volvo keine Spur. Mazda war ohnehin nie vor Ort.

Dafür durfte man zwei Modelle von Dodge bestaunen und zwar einen Ram in Höllenschwarz und das böse Geschwür, den Challenger – in Knallorange – fürs Auge gab das durchaus was her. Nicht ganz so scharf sind die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge des chinesischen Herstellers ZhiDou – optisch setzt man hier ganz stark auf das Kindchen-Schema. Bei Betrachtung möchte man ein bisschen Ei-Ei machen.

Vienna Autoshow 2019

Mitsubishi zeigte einen L200 mit Hard-Top für die eine oder andere Expedition, die eventuell 2019 noch fällig wird. Ein Kubus-artiges Dachzelt bietet Platz für zwei Personen, Voraussetzung sie wollen richtig kuscheln. An der Basiskonstruktion, irgendwie muss das Teil ja auch befestigt werden, befindet sich übrigens ein Bieröffner – ganz nach dem Motto „Don`t Drink and Drive“ – aber in der Wüste ist eh nicht so viel Verkehr. Im Kofferraum ist noch für eine allerliebste Puppenküche, die, wie ich informiert wurde, bis zu 100 Personen verpflegen kann, Platz. Die Linzer Firma Camp Champ entwickelt diese Träume für Camper.

Bei Honda konnte man neben dem Formula 1 Boliden und den bekannten Geschossen, wie dem CR-V, HR-V und dem Civic, auch noch die „Monkey“ beliebäugeln. Instant-Flash-Back in die 80er – es lebe Vintage – technisch ist sie klarerweise am Stand des 21. Jahrhunderts. Mini überzeugte dann doch eher durch die Fahrzeuge, als die ausgestellte Mode. Ich war irritiert. Die Autos sind definitiv schicker als die Klamotten.

Bei Mercedes-Benz war wie immer die Hölle los. Eh klar, die hatten alle ihre hübschen Teilchen dort ausgestellt – das ultimative Show-Piece aber war der Mercedes-AMG Projekt One – Trauben von Menschen scharten sich um ihn – der beste Chefredakteur von allen musste mich hochheben „to get a glimpse“.

Vis à vis die Ford Motorcompany – immer ein Highlight der Vienna Autoshow. Ein wunderbarer Ford Edge Vignale – alles ganz neu für 2019 – der Mustang Bullit – auch so ein geiles Schätzchen – und mein neuester Liebling: Der Ford Ranger Raptor – sieht sehr martialisch aus und ist richtig groß und fett. Auf seiner englischsprachigen Website wird er als „leaner and …und jetzt kommt`s: meaner“ als das Vorgängermodell beschrieben.

Und dann gibt es noch das Volkswagen Land. Hier handelt es sich um die Halle D, sie ist fast gänzlich vom VW Konzern okkupiert, mit den Marken VW, Audi, Skoda, Seat und Cupra, Bentley, Lamborghini und natürlich Porsche. Zwei andere Aussteller, nämlich KIA und (FCA) = Fiat, Jeep und Chrysler verteidigen einem gallischen Dorf ähnlich, ihr Plätzchen am Ende der Halle gegen die Übermacht aus Wolfsburg und Ingolstadt…

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Neben Karossen, wie dem Rolls-Royce Cullinan – übrigens wurde sein Motor von einer Dame aus Tirol entwickelt, nämlich Heike Caroline Krismer, was mich schwer beeindruckt hat – hampeln auf der Vienna Autoshow auch jede Menge sehr stilvoll gekleidete Männer herum. Gutsitzende Anzüge in geschmackvollen Farben, richtiger Hosenlänge und lässig mit schicken Hemden kombiniert, sind keine Seltenheit – langsam wird`s ja was!

Opel platzierte einen Opel Kapitän aus 1954 als Eye-Catcher prominent am Entree des Standes. Durch Insignia und Astra, ebenfalls sensationell in Szene gesetzt, war so die Evolution der Marke, oder des Automobils im Generellen, über 65 Jahre hinweg dramatisch dargestellt.

Zum Abschluss findet sich die Crème de la Crème der Motorjournalisten – so beobachte ich als Mode-Tussi das nun schon zum dritte Mal, bei Renault zum Champagner-Empfang ein. Bei der charmanten Pressechefin der französischen Traditionsmarke treffen sich die Chefredakteure des auto touring, des WIENER und MOTORBLOCK, von ALLES AUTO, sowie die Vertreter vieler anderer Medien zu einem letzten Gläschen, um abschließend über die Messe zu reüssieren.

„I had to stop driving my car for a while… the tires got dizzy.“    (Steven Wright, American Comedian, *1955)

Elvira Trevira

Elvira Trevira
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Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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