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25 Apr

Urlaub mit Hindernissen

Zugegeben, dieses Jahr war ich auch bei eisigeren Temperaturen viel unterwegs. Aber eigentlich ist das eher untypisch für mich, weil ich ja doch mehr der Fan von Sommer, Sonne, Strand und Meer bin.

Quelle: www.flaticon.com

Deshalb überkommt mich bei den immer lauer werdenden Temperaturen langsam aber sicher das Fernweh und die Motivation, kommende Reisen für die (Gott sei Dank) immer näher rückenden Urlaubstage zu planen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Kurztrips, zum Beispiel nach Italien oder Kroatien, und finde es toll, wie schnell man von Österreich aus am Meer sein kann. Trotzdem ist es immer etwas ganz besonderes, zumindest einmal im Jahr – sofern es das Reisebudget zulässt – eine Flugreise zu machen. Ob Einbildung oder nicht, aber ich habe oft das Gefühl, dass meine Sorgen bei jedem Meter zunehmender Höhe zwischen Erde und Flugzeug und bei jedem Blick aus dem kleinen Fenster hoch oben in der Luft mehr verblassen. Wäre ja auch wünschenswert, im Urlaub den Kopf frei zu haben und sich um nichts anderes Gedanken machen zu müssen,  als um den hoffentlich nicht allzu überfüllten Strand und der Frage, in welchem Restaurant man sich als nächstes den Bauch vollschlagen soll.

Quelle: pixabay.com

Bis es letzten Sommer allerdings zu diesen Gefühlen der völligen Entspanntheit kam, musste ich zuerst Szenarien der Ungewissheit und des Stresses durchleben – kein guter Start in den ach so entspannten Florida-Urlaub. Meine beste Freundin und ich fieberten schon seit Wochen, ja Monaten, dem langersehnten Ereignis entgegen. Deshalb waren wir auch überpünktlich am Flughafen, checkten unser Gepäck ein und waren einfach super gelaunt. Und dann das: Flugverspätung! Drei Stunden? Nein, das soll doch wohl ein Scherz sein! Wenn es nur daran gelegen hätte, nun weitere drei Stunden unsere Vorfreude im Zaum halten zu müssen, wäre das zwar ärgerlich, aber halb so tragisch gewesen. Aber weit gefehlt: Wir hatten keinen Direktflug nach Miami, sondern mussten in Lissabon zwischenlanden und umsteigen. Das Flugpersonal gab uns aber bald zu verstehen, dass es dazu wohl nicht mehr kommen wird, da wir der zweiten Maschine aufgrund der Verspätung höchstwahrscheinlich nur mehr hinterherwinken können. Dass wir für eine Umbuchung unseres Anschlussfluges weitere 300 Euro berappen sollten, trug auch nicht gerade zur Erhellung unserer Stimmung bei. Das kann doch nicht wahr sein! Innerhalb weniger Minuten war unsere Laune von Wolke 795 in die hintersten Winkel des tiefsten Kellerlochs gesunken – oder besser gesagt rapide abgestürzt. Bei einem „Da-muss-man-ja-einfach-zuschlagen-Schnäppchen“ ist unser Mädelsurlaub somit leider nicht geblieben.

Quelle: pixabay.com

Auch wenn spätestens bei dem ersten Strawberry Daiquiri am Ocean Drive in Miami Beach alles nur mehr halb so schlimm war und wir auf einen wahnsinnig lustigen und schönen Urlaub zurückblicken können, den wir niemals vergessen werden, haben uns die Strapazen am Flughafen einige Nerven gekostet auf die wir gerne verzichtet hätten. Im Nachhinein war zum Glück alles halb so tragisch: Eine gemeinsame Freundin erzählte uns von einer ähnlich ärgerlichen Erfahrung. Sie schaffte es allerdings, die ihr entstandenen Mehrkosten durch die Flugverspätung, für die sie selbst ja nichts konnte, von der Fluggesellschaft einzufordern. Wie das gehen soll? Über Flightright, einer Online-Plattform, die Fluggästen dabei hilft, zu ihren Rechten zu kommen, wenn ihnen über eine Airline Schäden entstanden sind.

Quelle: flaticon.com

Aber wie funktioniert das? Ganz einfach: Man gibt seine Flugdetails an und kann bis zu drei Jahre rückwirkend die Reiserechtsexperten von Flightright damit beauftragen, sein Recht einzufordern und eine Entschädigung zu bekommen. Egal, ob der Flug verspätet oder gar ausgefallen ist, umgebucht wurde oder man daraufhin den Anschlussflug verpasst hat – laut der EU Fluggastrechteverordnung (die Höhe der Entschädigung hängt von der Flugstrecke ab), hat jeder Passagier einen Anspruch auf 250 bis 600 Euro, ganz gleich, wie viel das Flugticket gekostet hat. Das ist zumindest mal eine kleine Aufmunterung, wenn man schon vor dem Abflug in den lang herbeigesehnten Urlaub am Rande der Verzweiflung steht.

Falls uns also nochmals so ein unerfreulicher Zwischenfall unsere Urlaubsstimmung zu vermiesen versucht, können wir wenigstens darauf hoffen, dass wir nicht auf den Kosten sitzenbleiben.

Polly Perlon

Polly Perlon
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Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: polly.perlon@blog-mag.net

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