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5 Sep

Sheila Shrink – Kinder, Küche & Karriere

Sie hat immer alles mit links geschafft: Kinder, Küche und Karriere, sie hatte das Trio im Griff. Jetzt geht plötzlich gar nichts mehr. Alles überfordert sie, schon das morgendliche Aufstehen ist eine Überwindung, jede alltägliche Aufgabe eine schwere Last auf ihren Schultern.

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Für Psychiater und Psychologen sind Verhaltensveränderungen die deutlichsten Alarmsignale der Seele. Wie genau dieser Wandel ausfällt, ist individuell verschieden. Das Spektrum reicht von plötzlicher Gereiztheit und Aggressivität, Konzentrations- und Merkschwierigkeiten, über Freud- oder Lustlosigkeit und Schwarzmalerei bis hin zu Erschöpfung, Antriebslosigkeit und sozialem Rückzug.

Oft gehen die Verhaltensveränderungen mit körperlichen Problemen Hand in Hand. Öfter als man denkt, sind Schmerzen und Atemnot sogar die ersten und einzigen Signale, mit denen unsere Psyche um Hilfe ruft. 20 bis 30 Prozent der Patienten, die Praxen von Allgemeinmedizinern, Fachärzten oder Ambulanzen allgemeiner Krankenhäuser aufsuchen, leiden an körperlichen Beschwerden, ohne dass ein entsprechender organischer Befund erhoben werden kann.

Permanente Reizüberflutung

In vielen Fällen sind es Schmerzen, die die Betreffenden zum Arzt führen – rund ein Drittel geht schließlich mit den Beschwerden wieder nach Hause – mit der Versicherung, dass organisch alles in Ordnung sei. Die zugrundeliegende psychische Störung bleibt unerkannt und unbehandelt. Leider gibt es zu oft ein paar Medikamente obendrauf.

Die Gesamtbelastung der Menschen nimmt generell zu und das wird als die ausschlaggebende Komponente für das vermehrte psychische Leiden gesehen. Das betrifft nicht nur die Arbeitsbelastung, sondern die Summe von allem, was man sich den ganzen Tag über aufhalst.
Das Dauerfeuer von Reizen, das auf uns einprasselt, setzt uns gleichsam unter Strom. Ständige Erreichbarkeit, aber auch die permanente Reizüberflutung während der Freizeit führen dazu, dass der Sympathikus genannte Teil des vegetativen Nervensystems zu permanenten Reaktionen verleitet wird.

Es kommt zu Überforderungssymptomen, zu Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen, uns fehlen die entsprechenden Verarbeitungsmechanismen für die vielen neuen Reize. Der Körper reagiert auf Stress mit einer vermehrten Ausschüttung von Neurotransmittern – das sind vor allem Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Wird die Belastung verstärkt, so wird außerdem vermehrt das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet.

Schließlich gelangt man in einen Erschöpfungszustand, da insbesondere Serotonin und Noradrenalin ausgelaugt sind. Das verursacht unter anderem Schmerzen. Und so wird aufgrund komplexer Abläufe im Gehirn die Seelenpein körperlich.

Falls dir hier einiges bekannt vorgekommen ist, versuche dir täglich 3 mal, 5 Minuten ausschließlich für dich selbst zu gönnen. Lass dein Handy liegen, mach die Augen zu und atme in dich hinein, bis du dich spüren kannst. Versuche dein Körperinneres zu realisieren und dir deiner ganz bewusst zu sein. Es ist ein kleiner Anfang, der aber große Wirkung haben wird.

Pass auch dich auf!

Deine Sheila Shrink

Sheila Shrink
Sheila Shrink

Fragen, Wünsche, Anregungen zu allem was die Seele betrifft? Schreib mir an: ciao@blog-mag.net was dich berührt.

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