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6 Okt

Plastic, we have a problem

Viele von uns tragen jeden Tag Plastik. In Form von Yoga-Hosen, Blusen oder Fleecejacken haben sich unzählige synthetische Stoffe (etwa Polyester oder Nylon) in unseren Kleiderschrank geschummelt. 60% aller Kleidungsstücke werden mittlerweile aus und mit synthetischen Materialien hergestellt – auch vieles, bei dem wir es gar nicht vermuten würden: Die Jeans hat einen hohen Stretch-Anteil dank Elasthan, der Pullover ist ein bisschen wärmer durch ein paar Prozent Polyester.

Aber da liegt das Problem verborgen: Unsere Plastik-Kleidung verliert mit jedem Waschgang kleine Partikel – sogenannte Mikrofasern.

Kleine Fasern, großes Problem

Diese Mikrofasern spülen wir durch unsere Rohre bis in unsere Seen und Meere. Im Endeffekt landen sie zu Milliarden und Abermilliarden da, wo wir sie am wenigsten gebrauchen können: In unserer Nahrungskette.

Synthetische Stoffe vergiften uns und unsere Lebensräume. Und das in großem Ausmaß: 95% des Plastiks im Meer ist Mikroplastik. Für das menschliche Auge sind die Fasern aufgrund ihrer geringen Größe fast unsichtbar. Und nicht nur für den Mensch sind sie kaum wahrnehmbar: Auch Kläranlagen können die Fasern noch nicht gänzlich aus dem Wasser filtern. Wenn sie also einmal im Wasserkreislauf sind, werden sie von Tieren an Land und im Meer gefressen und verursachen tiefgreifende Änderungen: Die Fortpflanzungsrate sinkt, Infektionen und Verstopfungen vermehren sich, und Hungertode steigen.

Synthetische Mikropartikel wurden bereits vor Jahren als Risiko erkannt. In unserer Kosmetik sowie in Hautpflegeprodukten ist der Einsatz von Mikroplastik, etwa als Plastikkügelchen im Peeling, bereits verboten worden. In der Mode funktioniert die Wahrnehmung des Problems weit schleppender.

Bilder wie diese sind die traurige Wirklichkeit - und das ist noch das Plastik, das wir mit freiem Auge wahrnehmen. | Bild via Justin Hofman / Wildlife Photographer of the Year

Kleine Lösung, große Lösung

“The Story of Stuff” schreibt: „It’s easier to change a lightbulb than to build a sustainable energy system“. Langfristig gesehen muss das System geändert werden, aber kurzfristig muss eine andere Lösung her.

Eine Herangehensweise, um das Problem von selbst anzugehen wäre, nicht immer auf synthetische Stoffe zu setzen – wenn an einem Spätsommertag ein laues Lüftchen weht, ist eine Softshell-Jacke, mit der man eine Bergtour in 3000 Metern Höhe machen könnte, nicht notwendig. Wenn der einzige Sport, den man in den Alltag integriert, ein Weg zum nächsten Supermarkt ist, benötigt man keine Yoga-Leggings. Wenn du zum Sportmachen erst einmal neue Sportkleidung in Trendfarben kaufen musst, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit die falsche Sportart. Und zu guter Letzt: Blusen, Shirts und Shorts aus Polyester erfüllen oft keinen Zweck, den biologische Stoffe nicht auch erfüllen – man schwitzt bloß eher. Und ehrlich, wer will denn das?

Eine andere Möglichkeit für die Stoffe die man schon zuhause hat wäre, sie seltener zu waschen oder (etwa im Fall von synthetischen Blusen nach einem Tag im schlecht gekühlten Büro) das Waschen mit GUPPYFRIEND.

Meet my (GUPPY-)FRIEND

GUPPYFRIEND hat in Form eines Waschbeutels eine wenig glamouröse, aber hoch effektive Lösung zum Filtern der Kunstfasern entwickelt. Wenn die Kleidung in diesem Wäschebeutel gewaschen wird, sammeln sich die verlorenen Fasern in den Ecken des Beutels ab, die man nach dem Waschen entfernen und zum Restmüll geben kann. Einfach, oder?

Der GUPPYFRIEND selbst ist aus Nylon hergestellt und kann am Ende seiner Verwendungszeit recycelt werden. Wer jetzt aufschreckt – Glückwunsch, du hast den Text aufmerksam verfolgt! – dem sei gesagt: der Beutel ist so produziert, dass er selbst nahezu keine Mikrofasern verliert.

Um euch den Kampf gegen die Mikrofasern zu erleichtern, haben wir bei GUPPYFRIEND um ein Exemplar zum Verlosen angefragt. Erwähnenswert ist, dass uns GUPPYFRIEND das gute Stück gegen eine Bedingung überlassen hat: Der Beitrag solle ihr Produkt nicht als endgültigen Weg, sondern nur als Übergangslösung aufzeigen. Was wir daraus ziehen: GUPPYFRIEND will nicht in erster Linie Profit machen, sondern steht zu seiner Vision – auch, wenn ihr Produkt damit hoffentlich irgendwann obsolet wird.

Bilder via: www.guppyfriend.langbrett.com

Um den GUPPYFRIEND zu gewinnen, schreibt uns einfach hier einen Kommentar – wir verlosen in einer Woche unter allen Einträgen.

GUPPYFRIEND ist unserer Recherche nach die beste Lösung, die das Problem derweil bietet. In Zukunft wünschen wir uns eingebaute Filter in Waschmaschinen, verbesserte Wasserkläranlagen und natürlich das Verschwinden von unsinnigen synthetischen Anteilen aus unserer Kleidung. Bis dahin nehmen wir das Problem selbst in die Hand. GUPPYFRIEND nimmt uns die Arbeit ohnehin schon ab – und als informierte, bewusste Konsumentinnen nehmen wir gerne an der stillen Mikrofaser-Revolution teil.

Ganz in Manier meiner geschätzten Blog-Kolleginnen schließe ich mit einem Zitat:

„There’s so much pollution in the air now that if it weren’t for our lungs, there’d be no place to put it all.”

Cora Cotton

Cora Cotton
Cora Cotton

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: cora.cotton@blog-mag.net

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