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25 Nov

Pick me Up with 3 Diamonds

Der Mitsubishi L200 Pick Up verführt in der Stadt und am Land, aber im Gelände kriegt er uns. Man braucht dazu auch nicht wie ein Lumberjack gekleidet sein – der L200 kann totally très chique.

Was ihr auf den Fotos seht ist weder Sibirien noch sind es die Karpaten – es ist das ÖAMTC Fahrtechnik – Off-Road Gelände in Stotzing im Burgenland während eines Schneesturms. Der Hauptakteur ist der vom englischen Fachmagazin „Auto Express“ zum zweiten Mal in Folge zum „Pick Up des Jahres“ gewählte Mitsubishi L200 und natürlich unser atemberaubendes Model Nil, das die Outfits von Turek perfekt ins winterliche Licht rückt.

Pick Ups fand ich immer schon maßlos sexy, früher kannten wir sie hauptsächlich aus Roadmovies, wo sie sich mühsam von einem Maisfeld zum nächsten quälten, meist in eine Staubwolke gehüllt, irgendwo im Mittleren Westen der USA.

Inzwischen sind sie jedoch zu schicken Statussymbolen avanciert, auch die Ausstattung der Fahrerkabinen lässt an Luxus und Spieletterln nichts mehr zu wünschen übrig – die „Urban-Landwirte“ erobern mit ihren neuesten Toys die Großstädte. Aber der L200 aus der Schmiede der Autos mit den „Three Diamonds“ kann mehr als nur attraktiv Parkplätze zu behübschen.

Fahrgefühl(e) mit dem Mitsubishi L200

Das Super-Select 4WD-II ist eines der ausgereiftesten Allrad-Systeme, die zur Zeit am Markt sind – bei plötzlich wechselnden Fahrbahnverhältnissen ist es möglich (Speed max. 100 km/h) mittels eines Drehschalters an der Mittelkonsole vom ökonomischen Zweiradantrieb auf Allrad umzuswitchen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit das Mitteldifferential zu sperren, damit sich die Power je zur Hälfte auf die Vorder- und Hinterachse verteilt. Fürs Herumtollen im anspruchsvollen Gelände empfiehlt Mitsubishi eine niedrige Übersetzung zu wählen, die die Motorbremswirkung in jedem Gang fast verdoppelt. Für noch extremere Abenteuer sollte das Hinterachsdifferential gesperrt werden, somit bekommen beide Räder die gleiche Antriebskraft verabreicht, sollte eines davon durchdrehen, geht der Antrieb am anderen nicht verloren. Sehr praktisch! Außerdem weist der L200 den kleinsten Wendekreis aller am Markt befindlichen Pick Ups auf, er beträgt nur 5,9 Meter – da machen wir doch gleich einen U-Turn am Hafnersteig, Wien 1! Wer das dringende Bedürfnis verspürt sich auf ungeräumten Bergstraßen herumtreiben zu müssen (Steigungen und Neigungen bis zu 45 Grad sind möglich), auch dem sei geholfen, er kann an allen vier Rädern Ketten anlegen, Hurra!!!, das ist ausschließlich beim L200 möglich. Es gibt ihn mit einem elektronisch gesteuerten 5-Stufen Automatikgetriebe oder für die eingefleischten Schaltfreaks mit 6-Gang Schaltgetriebe. In der zu sehenden Ausführung reiten ihn 181 Pferdchen (181 PS) und der Listenpreis inklusive Steuer beträgt 36.490,– Euro. Das Dickerchen wiegt unbeladen knapp zwei Tonnen, gerne lässt er sich noch eine zusätzliche Tonne draufpacken – das Tier. Angetrieben wird er übrigens mit Diesel.

Von Autos und Mode – Pick Up trifft urbane Silhouette

Wie schon eingangs angemerkt, muss man nicht immer wie ein Holzarbeiter aus der Obersteiermark gekleidet sein, um im und um den Pick Up herum stilgerecht auszusehen. Das geht durchaus auch mit edlen Outfits, die eine urbane Silhouette favorisieren . Außerdem ist es nicht nötig gleich zu einem Michelin Manderl zu mutieren, sobald die Temperaturen den Gefrierpunkt erreichen und drei Zentimeter Schnee fallen.

Unser Model trägt einen Kapuzenmantel von Only aus einem Wolle-Polyestergemisch. Darunter einen „fair organic“ Schurwoll-Pulli der Firma Canius. Die Jeans sind von Levi`s, super-skinny 710 mit einem 11% Elasthan-Anteil. Der Schal in Camouflage-Optik ist ebenfalls aus reiner Wolle.

Das Alternativ-Outfit zeigt einen Ombrè-Plüschmantel von Milo in Kombination mit einer weißen Baumwollbluse (von der man hier nur den Kragen sehen kann – mehr ließen die Temperaturen beim Shooting leider nicht zu – die jedoch klassisch A-förmig geschnitten ist). Die 7/8 boot-flare Hose, dezent blau-schwarz kariert, kommt von Cambio und besteht aus einem hochwertigen Viscose-Polyester Gemisch mit 3% Elasthan.

Autos und Mode ergänzen sich gegenseitig, (wer will schon in einem schicken Fetzen aus einer alten Karre steigen?) beide sind in ihrem Design den Einflüssen des jeweiligen Zeitgeistes unterworfen. Sowohl die Textil- als auch die Autoindustrie sind gezwungen, ihre Produkte stets zu verbessern, sie sicherer für den Konsumenten zu machen und letztendlich die Nachhaltigkeit immer mehr in den Vordergrund zu rücken. Die Autoindustrie hat damit schon vor Jahren begonnen, die Textilindustrie steckt in dieser Beziehung noch in den Babyschuhen. Positiv zu vermerken ist allerdings, dass bewusst denkende Einzelhändler den Anteil ihrer Verkaufsflächen zu Gunsten nachhaltig produzierter Kleidung vergrößern.

We are just girls, we may not be perfect, at least we are not fake.

Polly Perlon

 

Weiterführende Links:
Mitsubishi L200 
Denzel
Offroad Zentrum Stotzing
Turek
Fotograf: Nikola Stojkovic

Model: Nil

Dieser Post entstand in Kooperation mit Denzel. Vielen Dank auch an das ÖAMTC Fahrsicherheitszentrum Stotzing!

Polly Perlon
Polly Perlon

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: polly.perlon@blog-mag.net

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