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19 Jul

My Lexus Diary

Vier Damen und ein Auto reisen von Wien über Verona nach Menton an der Cote d`Azur in die Belle Epoque Villa L`Olivetta – Luxus kombiniert mit Shabby Chique und atemberaubenden Blick auf die Ligurische See. Vier sind nicht genug – zwei folgen via Flugzeug. Eine Reise mit dem Lexus RX 450H an die französische Riviera.

Day One

Endlich ist es soweit – unser lang herbei ersehnter Urlaub steht vor, nein eigentlich in der Tür. Dornröschen, Madame B, Miss Cuisine, auch „the Prankster“ genannt – das erkläre ich in den kommenden Posts – und meine Wenigkeit treffen pünktlich um 9h im Cafè Daniel Moser in Wien 1 ein. Den Lexus RX 450H habe ich am Vorabend schon davor geparkt und die Order ausgegeben, jede möge bitte nur einen kleinen Koffer packen. Die Damen tanzen natürlich mit Ocean-Liner-sized Reisegepäck an – wir bleiben ja auch eine ganze Woche weg, man muss für alle Eventualitäten gerüstet sein – vor allem benötigt man mindestens sechs Paar Schuhe…

Glücklicherweise habe ich den Kofferraum des „Lexi“ – so nenne ich ihn ab sofort – unterschätzt und wir können alle Reisegebinde ohne Schwierigkeiten sicher verstauen. Das Kofferraum Volumen des Lexus RX 450H beträgt 446 Liter, variabel jedoch bis zu 1570 Liter, bei letzterem hätte ich jedoch meine Freundinnen zu Hause lassen müssen und wäre nur mit den Klamotten in den Urlaub gefahren.

Rauf auf die Südautobahn – komischerweise nur mäßiger Verkehr – Dornröschen als Beifahrerin, Madame B. und Miss Cuisine eröffnen auf der Rückbank das Buffet. Soll bedeuten, sie schnabulieren ununterbrochen irgendwelchen Reiseproviant – sonst ist es recht ruhig in der hinteren Reihe. Eh klar, die Beinfreiheit dort hinten ist ein Traum und die Damen knotzen wie auf Wohnzimmer Fauteuils rum.

 

Erster Stopp: Raststation Pack – natürlich muss wieder gegessen werden – ich beginne mir ernsthafte Sorgen um die Bikini Figur meiner Freundinnen zu machen. Bratwürstel mit Sauerkraut und Kärntner Kasnudeln halte ich für ungeeignet, um im Badeanzug sensationell rüberzukommen. Unterwegs fand ich auch die Taste, um den Spurhalteassistenten außer Kraft zu setzen. Nach gefühlten 100 Jahren Führerschein traue ich mir zu, die Spur von alleine halten zu können – diese Funktion ist aber sicher hilfreich für viele Verkehrsteilnehmer – speziell wenn man beobachtet, dass etliche von ihnen wie bekiffte Teletubbies herumeiern.

 

Weiter geht`s über die Grenze auf die Autostrada nach Italy – jetzt sind wir wirklich im Urlaub – eine kurze Pause im Autogrill bei San Stino di Livenza – diesmal erteile ich Essverbot. Danach zu unser „final destination“ für diesen Tag: Verona!

Erstmal parken wir uns vor einem Cafè am Corso Porto Nuova ein, vis à vis entdecken wir das illustre Hotel Trento, checken uns zwei Zimmer für die Nacht und saven Lexi am abgesperrten Parkplatz des Hotels. Hotel Trento besitzt den unwiderstehlichen Charme der 70er Jahre – mit vornehmlich grünlich-braunem Dekor – das Personal besteht ausschließlich aus alten griesgrämigen Männern und einer scharfen blonden Schnitte, die maximal 26 ist und ein heißes Schürzchen mit der Aufschrift „Princess“ trägt. Hotel Trento bekommt von uns 100 von 100 Punkten und wenn man bizarres Ambiente liebt, ist es durchaus weiter zu empfehlen.

Nach dieser langen Fahrt – immerhin legte Lexi für uns 710,5 km zurück, dürstet uns etwas und wir kehren im Cafè Star Bar auf der anderen Straßenseite ein. Daniele der Besitzer wird in kürzester Zeit zu unserem neuen besten Freund, bringt er doch übergangslos eine Flasche Prosecco nach der anderen an den Tisch, begleitet von Erdnüssen, Oliven und Mini Tramezzini. Abendessen erledigt. Miss Cuisine fragt sich, wie sie den kleinsten Sessel der Welt mit ihrem Arsch und ihrem Rucksack kombinieren soll. Zu diesem Zeitpunkt flöten wir: „Tschüss Niveau, bis übernächste Woche“.

 

Gut gelaunt und gestärkt, machen wir uns auf den Weg ins Centro – ist einfach – immer nur gerade aus – vorbei an den Opernfans, die vor der Arena anstehen und der berittenen Polizei – rein in die Shops auf der Via Alberto Mario. Bei Yamamay werden Madame B. und ich fündig, der 27. Bikini und ein Strohhut wechseln ihren Besitzer. Nach diesem Intensiv-Shopping Exkurs sind wir ermattet und landen in der Weinbar Signorvino Verona – „Prosecco on the Rocks“ für alle. Die anderen Gäste stufen uns allmählich als verhaltensauffällig ein, wir verlassen die Bar…

Front Row

Im nächsten Post erfahrt ihr, wie unsere Reise nach Südfrankreich weitergeht, stay tuned & enjoy!

„In Italy, they add work and life on to food and wine.“    (Robin Leach, brit. Autor)

Elvira Trevira

Elvira Trevira
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Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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