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15 Okt

Meet KrizH

Heidi Kriz schläft nicht – na ja, nur wenig. Wenn man sie kennt, wundert man sich aber nicht darüber. Sie fegt durchs Leben – als Concept Architect, Interior Designerin oder als Vermittlerin von Kunstobjekten. Ich bin mir sicher, dass ich etwas vergessen habe.

Schon während des Studiums der Architektur riss Heidi Kriz, geborene Grazerin, Deals mit dem Jeansgiganten Levi`s auf – errichtete dessen Flagshipstores. Danach war sie unter anderem für Nike, Palmers und Apple tätig. Mehr als 150 Showrooms und Shop-projects in Europa wurden umgesetzt. Auslandsaufenthalte in Deutschland, Südfrankreich und lange Zeit auch in Venedig folgten. In der Lagunenstadt mischte sie unter anderem kräftig für Venice Sotheby´s als Kuratorin für Ausstellungen im Rahmen der Biennale mit. Nun hat sie ihr Headquarter in der Wiener Innenstadt aufgeschlagen, arbeitet von hier aus im lokalen Bereich und weil sie es nicht lassen kann, auch weiterhin gerne international an „commercial and residential concepts“.

Bereits im zarten Alter von 3 Jahren saß sie bei ihren Großeltern in der Schneiderwerkstatt und nähte Puppenkleider. Das kreative Schaffen für Hüllen, hier handelte es sich noch um die zweite Haut, wurde lange Zeit forciert, ehe das Verlangen den Raum zu bearbeiten, die dritte Haut des Menschen zu gestalten, in den Vordergrund trat.

Das Fühlen und Begreifen im wahrsten Sinne des Wortes, stellte immer schon einen sehr wesentlichen Aspekt in ihrer Arbeit dar. Projekte, wie beispielsweise ein Hotel in einer ehemaligen Textilfabrik in Lodz (Polen), wurden zur willkommenen Herausforderung und verkörperten durch die Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlichster Nationalitäten, den kosmopolitischen, gerne gelebten Ansatz der Weltoffenheit.

Neben den Commercial Projects sind Boutique-Hotels ihre Leidenschaft – hier liegt laut Heidi die Challenge im Detail – von der Farbe der Tapeten über die Möbel (zumeist von ihr persönlich entworfen) bis hin zur Sesselleiste kann nur alles stimmig sein, nichts anderes ist akzeptabel, die Gäste haben hohe Ansprüche, die übertroffen werden müssen.

Dazwischen gilt es noch Kunst -Events für ein Unternehmen, bei dem sie beratend tätig ist, zu organisieren, denn auch die Kunst, die für die diversen Objekte angeschafft wird, verlangt nach dementsprechender Präsentation – man hängt ein Bild nicht einfach auf oder stellt eine Skulptur nur hin – auch hier höchster Anspruch und absolute Kompromisslosigkeit bei Qualität und Stil.

Weil das alles offensichtlich nur einen minimalen Teil ihrer Energie beansprucht, organisiert Heidi Kriz, in den Objekten des Unternehmens für das sie als Consultant fungiert, diverse Kunstveranstaltungen. Die Liegenschaften werden auf ihre Initiative hin, unter anderem für ein Event im Rahmen der Vienna Design Week genutzt, in einer anderen wurden soeben die Arbeiten für einen österreichischen Film beendet. „Die Vielfalt macht´s. Mein Leben ist ganz schön bunt“, sagt die meist schwarz gekleidete Kriz, lacht und düst davon.

Die edlen Outfits von Astrid Biocina, präsentierte Marie-Christine Giuliani im Innenstadt Studio von Heidi Kriz, umgeben von den Objekten und Bildern des Biennale Künstlers Djawid Borower.

Heidi Kriz is a power plant – take care!

Elvira Trevira

Fotos: Nikola Stojkovic
Heidi Kriz Architektin; www.krizh.com, www.borower.com
Fotos KRIZH : Anita Kernbauer

Elvira Trevira
Elvira Trevira

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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