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26 Jan

Mazda CX-3 – Der in die Kälte fuhr

Die Abenteuer von Polly Perlon und Heidi Kriz im Mazda CX-3 an einem prachtvoll kalten Wochenende im Jänner 2017.

Eine Einladung von Mazda zum Allrad-Wandern flatterte vor geraumer Zeit in die Blog-mag.net Redaktion – das schrie förmlich nach einem Mädels-Wochenende. Als Ziel wählte ich die Region Murau in der Obersteiermark.

Los gehts am Freitag kurz vor Mittag, schon hier in Wien auf der Rotenturmstraße blitzblauer Himmel und die Temperaturanzeige im Mazda CX-3 zeigt – 6 Grad Celsius an. Deswegen haben wir auch recht viel Gepäck dabei, denn in Murau soll es – 17 Grad haben. Das verlangt nach voluminösen Daunenjacken und wärmenden Accessoires. Schließlich sind wir zwei Tage unterwegs, und so wuchten wir unsere tausend Koffer, Taschen und Sackeln in den Kofferraum, respektive auf die Rückbank. Unser CX-3 ist in Soul Rot Metallic lackiert (passt perfekt zu meiner Handtasche) hat 150 PS und es ist Liebe auf den ersten Blick. Die unverzichtbare „Sitziheizung“ ist angeworfen, die ist auch dringend notwendig und schon auf der Auffahrt zur Tangente sind wir wohlig gewärmt. Die LED-Scheinwerfer stell ich auf Autofunktion, es liegen etliche Tunnel vor uns und so erspare ich mir das lästige An- und Abschalten des Lichts.

Zuvor habe ich bereits das Navi mit der Adresse unseres Hotels „Brauhaus“ in Down-Town Murau gefüttert, das gelang mir auf Anhieb, was mich ehrlich gesagt wunderte, nachdem ich grundsätzlich an Navigations-Systemen scheitere. Das spricht auf jeden Fall für das im CX-3 eingebaute Modell. Heidi verbindet ihr Mobiltelefon mit dem Bose Soundsystem und beschallt von 80er Indie-Rock erreichen wir die Raststation am Semmering, kleine Espresso-Pause und weiter gehts auf unseren fetten 18 Zoll Reifen durchs Mürz- und Murtal. Die Höchstgeschwindigkeit von 200km/h verbietet die StVO unverständlicherweise, aber trotzdem geht da schon was weiter. Klasse finde ich diesen Spurwechselassistenten, der heftig zu quietschen beginnt, wenn man zu knapp vor einem Auto ausschert. Heidi, ich nenn sie insgeheim der „digitale Wunderwuzi“, nutzt die Gelegenheit um sich auf ihren Paris-Flug einzuchecken, denn im CX-3 kann man sich via Smartphone mit dem großen, weiten Netz verbinden. Es lebe das 21. Jahrhundert!

Nach Judenburg, die S36 endet dort ja, gurken wir auf der Bundesstraße Richtung Murau weiter und vor uns quälen sich einige 40 Tonner rum, was aber kein Problem darstellt, denn die 150 Pferdchen gewährleisten saubere, rasche Überhohlmanöver. Das 6-Gang-Schaltgetriebe funktioniert präzise und definiert. Ich empfinde es immer als äußerst hilfreich, wenn man nicht herumrühren muss wie beim Glücksrad, um den richtigen Gang zu finden. Der Bordcomputer erzählt mir, dass mein Allradler im Schnitt 6,4 Liter (Kombination Stadt/Land) verbraucht, was höchst lobenswert ist. Auch innen (außen sowieso, das beweisen die Fotos) ist unser „Boy from Japan“, wie wir ihn nach den ersten 80 Kilometern bereits liebevoll nennen, sehr schick, alles in schwarz-weißem Leder und viel Silber, das gefällt der Modetussi in mir natürlich besonders gut. In dieser Ausstattungsvariante hört unser SUV auf den klingenden Namen CX-3 G150 (das sind die PS) und dann kommts richtig scharf: Revolution Top! Ich war immer schon für mehr Revolution.

Nach einer knapp zweieinhalbstündigen Fahrt erreichen wir das Hotel, es liegt gleich neben der Murauer Brauerei, wo die Einheimischen seit 1495 das gute Bier brauen. Zuvor durch die Schwarzenbergstrasse, über den Schillerplatz und die Anna-Neumannstrasse (die Häuser sind so niedlich und hübsch, Heidi und ich sind hemmungslos entzückt) geschlängelt, parken wir am Raffaltplatz gegenüber vom Rathaus und checken ein. Parkplätze gibt es übrigens ohne Ende und sie sind gratis, man braucht nur eine Parkuhr – Heidi und ich erleiden einen Flashback ins 20. Jahrhundert. Auch das Interior des Hotels stammt aus dieser Zeit, schätzungsweise late 70ies, early 80ies. Hat schon wieder was, meint Heidi.

Die liebe Dame an der Rezeption beschreibt uns den Weg zum Kreischberg, wo wir uns Schlitten und Eislaufschuhe für den „digitalen Wunderwuzi“ ausborgen. Schnell zappeln wir einen kleinen Forstweg hinauf, nicht ohne zuvor auf dem dick zugefrorenen Bach herumzurutschen, um unsere erste Schlittenfahrt zu absolvieren.

Der Weg läuft an einer symmetrischen Ansammlung postmoderner Glas-Holz-Häuschen vorbei, die alle gleich aussehen und in deren Outdoor-Jacuzzis splitternackte, grölende Russen sitzen und uns durch heftiges Fuchteln mit ihren Wodkaflaschen animieren wollen, ihnen Gesellschaft zu leisten. Wir verlassen fluchtartig den Schauplatz und eilen zum Auto zurück. Das Verstauen der Holzschlitten ist ganz schnell erledigt, wir klappen mühelos die Rücksitze des Mazda CX-3 um und rein mit ihnen. Kufen bitte nach oben, um den Innenraum zu schonen. Hurtig, die wilden Russen noch im Rückspiegel, verlassen wir den Kreischberg und fahren zurück ins beschauliche Murau.

Es ist kurz vor 18 Uhr und ich frage die liebe Dame an der Rezeption nach einem Lokal, in dem man einen Drink nehmen (fahren müssen wir ja heute nicht mehr) und dabei rauchen kann – man empfiehlt uns die „K.K. Krone“ auf der anderen Straßenseite und wir lernen, dass die Sache mit dem Rauchverbot in Murau generell noch nicht angekommen ist. (Yippie!) Das Lokal erlangt in den ersten zehn Minuten vorübergehend den Status unseres Stammlokals auf der Rotenturmstraße, nach 60 Minuten kennen wir bereits 95% der Bevölkerung von Murau – und sie uns und den roten CX-3. Nach zwei Stunden und mehreren Drinks sind wir bereits Einheimische.

Am nächsten Morgen und nicht ohne zuvor die vereisten Scheiben abzukratzen (meine Fingerlein sind immer noch schockgefrostet), bringt uns der rote Allradler Samstag vormittags nach Ranten, dort gibt es eine knapp fünf Kilometer lange Naturrodelbahn, die wollen wir ausprobieren.

Der Himmel ist wieder blitzblau, der Schnee glitzert wie tausend Diamanten, es ist selbstverständlich super-klirrend-kalt und das alles ist so schön, dass es schon fast kitschig ist.

Davon motiviert beginnen wir mit dem Aufstieg, zwei „Urban Girls“ am Weg zum Gipfel – die Schlitten ziehen wir hinter uns her. Schnaubend und prustend oben angekommen (danke Philip Morris) und nach einer kurzen Verschnaufpause starten wir die Abfahrt. Mir voran die flotte Heidi, die ich nach der ersten Kehre bereits aus den Augen verliere und nur mehr akustisch (ja genau so laut kreischt sie) wahrnehme. Es ist nämlich ziemlich steil und der Schlitten rast irre schnell den Berg hinunter. Ich behirne erst nach einigen Metern wie man steuert – und zwar mit nach links und rechts ausgestreckten Beinen, die gleichzeitig Steuer- und Bremsfunktion haben – es ist definitiv einfacher den CX-3 zu handeln, als dieses hölzerne Höllengefährt. Der Spaßfaktor ist unglaublich und das letzte Stück fahren wir durch den glitzernden Tiefschnee. Unten angekommen sind wir selbstverständlich recht nass, aber glücklich und statten dem örtlichen Gasthof einen Besuch ab. Heißer Tee muss es sein.

Anschließend brechen wir zum Eislaufplatz auf, Distanz zur Naturrodelbahn und zum Gasthof etwa 80 Meter – das bewältigen wir. Ich setze mich in den offenen Kofferraum und ziehe mir meine Schlittschuhe aus Schultagen an. Seit ungefähr 15 Jahren bin ich nicht mehr am Eis gestanden, bei Heidi ist es noch länger her. Zaghaft wackeln wir zum Eingang, man muss auch erwähnen, dass es sich um einen Natureislaufplatz handelt, den jeder in Ranten gratis benutzen kann. Wir waren die einzigen Gäste. Anfänglich noch etwas unsicher auf den Kufen, performten wir nach zwei Runden bereits kleine Pirouetten und den sterbenden Schwan. Es ist kein Geheimnis mehr: Zwei Eisprinzessin wurden wiedergeboren.

Bei der Heimfahrt sind meine Stadt-Beinchen ein wenig zittrig, sie sind auch eher High-Heels als Eislaufschuhe gewöhnt, daher kein Wunder. Die ausgeborgten Sportgeräte geben wir wieder am Kreischberg zurück (diesmal senza Russian Experience) und retour geht die Fahrt auf den dicken Patscherln vom CX-3 (der pickt übrigens wie Scheibenkleister auf der Straße) ins noch immer beschauliche Murau.

„Boy from Japan“ ist sicher vorm Hotel abgestellt, jedoch sehr einsam, da außer ihm keine anderen Autos weit und breit zu sehen sind. Beherzt stapfen wir los, um das einzige am Samstag geöffnete Restaurant der Stadt aufzuspüren. Davor noch ein Aperitiv im „Open Space“ Lounge und Bar, architektonisch nachhaltig beeindruckend, der Barkeep kannte uns übrigens vom Abend davor. Seine Restaurant-Empfehlung lautet „Platzhirsch“ – ein Gehweg von 35 Sekunden. Gerne nehmen wir diese an und schon finden wir uns mitten in Venedig wieder, mit Gondeln, Campanile und das alles auf mehreren Ebenen. Das nenn ich Erlebnisgastronomie. Trotzdem kochen die wirklich gut und wie von Murau mittlerweile gewohnt, ist das Service fantastisch. Die sind dort alle so lieb!

Sonntag Morgen, auschecken, CX-3 befüllen (bei umgelegten Rücksitzen 1.260 Liter Fassungsvermögen) und bye-bye Murau – die letzte Station unseres Mädel-Wochenendes, die Aqua-Lux-Therme in Fohnsdorf liegt noch vor uns. Rein in den Bikini, ab in den „Vita Dome“ Bereich und entspannen.

Aber jedes Wochenende geht mal zu Ende und schon allzu bald ist es Zeit den Mazda zu satteln und die Heimfahrt anzutreten. Ein letztes Foto noch vom Herzerl, das wir auf die dreckige Heckscheibe gemalt haben und schon sind wir wieder am Weg zurück in die große Stadt.

Es war ein wunderbares Wochenende, an dem wir die Gelegenheit hatten, den schicken Mazda CX-3 zu fahren, viel frische Luft zu schnappen, viel Bewegung zu machen und äußerst lustige Murauer kennen zu lernen. Wir sind jetzt Groupies und würden uns freuen wiederkommen zu dürfen.

Sayonara und Griaß enk!

Polly Perlon

Weitere Infos unter:
www.mazda.at
Mazda auf Facebook
Mazda auf Youtube
Fotos: DI Architekt Heidi Kriz
Outfits: FB Boutique Biocina

Dieser Post entstand in Kooperation mit Mazda. Vielen lieben Dank!

Polly Perlon
Polly Perlon

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: polly.perlon@blog-mag.net

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