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22 Jan

Like a Virgin – 80er Mode

Was war gut an den 80er Jahren? Die Musik – echt 1A – die hören wir immer noch. Das Ende des Kalten Krieges – sicher. Der Fitness-Hype - ok – wenn mans braucht! Die Mode dieser Zeit erlebt – unglücklicherweise – ihr absolutes Comeback!

„Wennst dich an die 80er noch erinnern kannst, hast was falsch gemacht!“ Irgendwas in der Art soll Hansi Hölzl, besser bekannt als Falco, gesagt haben. Wie recht er doch hatte. An was man sich allerdings erinnern kann, ist die Mode aus dieser Zeit, obwohl man sie lieber vergessen möchte – keine Chance – sie feiert ein Comeback, das seinesgleichen sucht – leider!

Quelle: pixabay.com

Aber konzentrieren wir uns heute auf die positiven modischen Errungenschaften, dieses Jahrzehnts. Es brachte uns die Levi’s 501 in stonewashed – die Ur-Jeans – die Wiederauflage dieses Modells war wohl einer der größten Coups der Levi’s Strauß Company. Die Werbespots dazu ließen auch nichts zu wünschen übrig. Ich erinnere mich noch an die mit Nick Kamen, Tatjana Patitz und den mit Brad Pitt, der war dann aber schon aus 1990 und kam auch ohne Rüschenblusen, Schulterpolster und Leggins aus.

Quelle: www.levi.com

Zur 501 trug man Desert Boots. So hieß ein Shop in der Skodagasse in 1080 Wien und die verkauften zu horrenden Preisen (ab 1.400,– Schilling) die geilsten „Cowboy-Bock“ im Land. Von den Klassikern in braunem oder schwarzem Leder, bis hin zu Python (Artenschutz war noch nicht sooo ein Thema) und Modellen mit silbernen Spitzen und Sporen. Es war damals das einzig akzeptable Schuhwerk für Typen – wenn man nicht auf Popper stand, die Vespa fuhren, Seitenscheitel trugen und Quastelschuhe (Mokassin mit Tasseln, vorzugsweise von Gucci) anhatten. Die 501 und die „Bock“ waren übrigens unisex und entwickelten sich zu Klassikern. Ich hab meine immer noch!

Quelle: pixabay.com

Z wingend dazu war die schwarze Biker-Lederjacke – das „Lederhäutel“ – mit silbernen Zipps und wünschenswert waren die gleichfärbigen Nieten. Die gesamte Optik hatte einen nicht zu verleugnenden „James Dean – Touch“. Im Winter zog man eine braune Flieger-Bomber-Jacke mit Lammfell (innen) an. Fertig und cool!

Quelle: pixabay.com

Geblieben sind uns auch die Lambswool-Pullover (Rundhals und V-Aussschnitt) in allen Farbschattierungen, die kann man immer noch tragen – Benetton muss damit Milliardenumsätze gemacht haben. Auch Polo-Leiberl, vornehmlich die von Lacoste waren sehr beliebt – in Pastellfarben – die gab es immer schon, sie erlebten damals aber einen speziellen Hype. Toll war auch Fiorucci mit all den abgefahrenen Klamotten und nicht zu vergessen, diese Company hat die Stretch-Jeans erfunden.

Quelle: pixabay.com

Das ist es dann aber schon auch wieder – der Vollständigkeit halber sollte man doch noch kurz die modischen Unerträglichkeiten der 80er Jahre erwähnen.

V on den Moon-washed oder Acid-washed Jeans bekamen hautempfindliche Mode-Aficionados Ausschläge – da gab es auch ein paar Klagen in den USA. Espandrilles trugen ebenfalls Männlein und Weiblein, eigentlich aber standen sie weder den einen noch den anderen. Über die Schulterpolster will ich kein weiteres Wort verlieren, genauso wie über diese vermaledeite Aerobic-Fashion, was hat sich Jane Fonda nur dabei gedacht?

Quelle: archzine.net

In der Karottenhose hatte selbst „The Body“ Elle McPherson einen Riesen-Popo – wer also hätte darin gut aussehen können? Das schlimmste Modeverbrechen waren jedoch die Leggins – die Textilindustrie ist ein Serienkiller, mit dieser visuellen Vergewaltigung müssen wir ja wieder seit geraumer Zeit leben. In ihrer brutalsten Variante kamen sie in Neonfarben auf den Markt.

Quelle: www.flaticon.com
Quelle: www.flaticon.com

Wie auch immer – die Textilindustrie hat beschlossen, uns speziell im Sommer 2018 mit 80er Klamotten zu überschwemmen – und zwar nicht mit den leiwanden!

Jeans represent democracy in fashion. (Giorgio Armani)

Polly Perlon

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Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: polly.perlon@blog-mag.net

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