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24 Mrz

Weniger ist mehr

Bei unseren Recherchen zu nachhaltigerer, lokaler oder auch organischer Kosmetik sind wir rasch über die Linie Less is More gestolpert. Elvira und ich waren beide erstaunt – die Designs sowie die Website sprachen uns gleich an, und die Inhaltsstoffe klangen ja zu gut um wahr zu sein. Und eine Produktionsstätte in Wien – was will man mehr? Deshalb haben wir uns mit Less is More in Verbindung gesetzt, die uns weitere Infos zu ihrem Unternehmen vermittelt und mit Testprodukten versorgt haben. Spoiler: Wir sind sehr angetan.

Über Less is More

Less is More, das Label von Friseur Hannes Trummer und Chemikerin Dr. Doris Brandhuber, hat eine aufregende Gründungsgeschichte hinter sich.

Hannes Trummer eröffnete bereits 2005 einen Friseursalon in Wien, nachdem er vorher als Artistic Director tätig war, wo er bereits die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt stellte und eine Reduktion auf das Wesentliche, durch reduzierte Ladengestaltung und eine ruhige Atmosphäre, schuf.  Damit wurde auch der erste Grundstein für das spätere Less is More-Konzept gelegt, das sich durch eine schlichte und harmonische Gestaltung und den Fokus auf das Eigentliche auszeichnet.

Später traf Dr. Doris Brandhuber, Chemikerin und Aromatherapeutin, auf Hannes Trummer. Sie ist ausgebildete Naturwissenschaftlerin und Spezialistin im Gebiet der Biomimetik, einem Bereich, der sich die Natur zum Vorbild nimmt um neue Produkte herzustellen. Die Kombination aus den Fähigkeiten des Duos führte sie schnell zu der Entscheidung, ein Label zu gründen dass für Haut und Umwelt gut ist – Less is More. Die promovierte Wissenschaftlerin ließ hierfür sogar ein Forschungsstipendium für die Yale University sausen!

Die erste Produktionsstätte befand sich gleich vor Ort im Salon, und so reiften die Produkte in direktem Kontakt mit den Endverbrauchern heran und schmiegten sich somit an die Bedürfnisse der Nutzer an.

Less is More – The essential matters

Das Besondere an den Produkten ist neben der lokalen Produktion und dem schlichten, einfachen Design auch das Hauptaugenmerk auf ethische Anliegen. Die Rezepturen bestehen ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen, die aus nachwachsenden Rohstoffen und biologisch abbaubar sind. Außerdem werden die Produkte nach Möglichkeit aus zertifiziert organischem Anbau gewonnen. Die Produktion steht somit ganz im Zeichen der Philosophie von Less is more: The essential matters. Frei übersetzt bedeutet das etwa „Das Wesentliche ist bedeutsam“ und steht für rein organische Wirkstoffe, faire Herstellung und fortschrittliche Funktionsweisen. Außerdem spricht sich Less is More gegen Tierversuche, synthetische Konservierungsmittel, Duftstoffe, Farbstoffe, Silikone und Co. aus.

Einige der Produkte, die die BLOG MAGNET Redaktion noch im Auge hat…

Less is More – Unser Test

Less is More ließ uns auf unsere Anfrage hin drei verschiedene Produkte zum Testen zukommen: den Cajeput Pure Balance Conditioner, den Tangerine Curl Balm, und den Lavender Smooth Balm.

Als das Paket bei uns eintrudelte stellte sich uns folgendes Problem – wie auch schon bei unserer Hautpflege haben wir den Mix unserer Haarprodukte nahezu perfektioniert. Wir wissen bereits, was funktioniert – meist eine Kombination aus vier und mehr Produkten die in langen Versuchen zu den besten auserkoren wurden. So neugierig wir nun waren, die Linie zu testen – wollten wir sie wirklich in unsere eingespielte Routine lassen?

Vor der ersten Haarwäsche mit dem Conditioner war ich eher skeptisch, trotz der positiven Inhaltsstoffe und der Tatsache, dass er keinen so starken Duft verströmte wie übliche Drogerieprodukte (eine wahre Wohltat in Zeiten der künstlichen Apfel-Zimt- und Himbeer-Vanille-Düfte!). Nach dem ersten Benutzen und mehreren kritischen Blicken in den Spiegel sehe ich: Meine Haare sind mindestens genauso glänzend wie vorher, wenn nicht schöner – und ich habe zudem ein besseres Gewissen, weil meine Haare mit organischem, tierversuchsfreiem Conditioner gewaschen wurde. Ich benutze ihn jetzt seit zwei Wochen, meine Haare lieben das Produkt und ich denke jetzt schon nicht mehr an meine alte Routine. Im Sinne der Müllvermeidung brauche ich meine alten (leider nicht nur tierversuchsfreien) Produkte auf, bleibe bei dem Conditioner und steige dann auch beim Shampoo um. Ich hätte da auch schon was im Auge…. 

Beim Lavender Smooth Balm fiel mir der Umstieg weitaus einfacher. Ich hatte die Leave-In-Produkte schon aufgegeben, weil ich bisher nur schlechte Erfahrungen damit gemacht hatte (Bin ich etwa ein Einzelfall?). Trotzdem probierte ich mich durch und erwischte gleich die ideale Menge für meine mittlerweile eher langen Haare. Da meine Enden Spliss anziehen und schnell trocken werden war das neue Tragegefühl – weich, und gerade nährend genug um nicht fettig zu sein – ein echtes Erlebnis. Ich habe den Lavender Smooth Balm in den letzten Wochen etwa jede zweite bis dritte Haarwäsche genutzt und gebe ihn nicht mehr her – er liegt sogar schon wieder im virtuellen Einkaufskorb und wartet darauf, bestellt zu werden.

Einzig der Tangerine Curl Balm konnte mich nicht für sich gewinnen – der Conditioner und der Lavender Smooth Balm haben bereits alles, was ich brauche. Ich habe aber auch keine Locken, weshalb ich ihn gerne an unsere neue Autorin Sheila Shrink (bald mehr dazu!) weitergebe und sie bitte, vielleicht noch ein paar Worte zu ergänzen.

Den Cajeput Pure Balance Conditioner haben wir übrigens doppelt bekommen. Nach meinen Lobeshymnen wurde der gleich von einer der anderen BLOG MAGNET-Damen beansprucht… wenn das kein Zeichen ist!

 

Less is More – ein Motto nach dem wir nicht nur bei der Kosmetik handeln sollten. Aber warum nicht hier anfangen?

– Cora Cotton

Cora Cotton
Cora Cotton

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: cora.cotton@blog-mag.net

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