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19 Jan

Im Fokus: Franziska Liehl

„Born and Bred“ in der Stadt des Lindwurms, man könnte auch Klagenfurt sagen – Stop-overs in London, München und zurück nach Wien - wie man als internationale Betriebswirtin zu einer der vielversprechendsten jungen Fotografinnen des Landes wird. Im Fokus: Franziska Liehl

Entscheidend für ihre Karriere war wahrscheinlich ein Geschenk ihres Vaters, der ihr im zarten Alter von acht Jahren, seine schon etwas ausgediente analoge Spiegelreflexkamera bescherte. Ab diesem Zeitpunkt fotografierte Franziska Liehl alles was ihr vor die Linse kam. Der Weg, die Leidenschaft zum Beruf zu machen, war wie so oft im Leben nicht geradlinig und es brauchte, wie bei allen guten Dingen, ein gewisses Maß an Zeit.

Quelle: www.flaticon.com

Nach der Matura im Bundesrealgymnasium Viktring, dessen Schwerpunkt in der musischen Ausbildung, insbesondere den Fächern Zeichnen, Malen und Gestalten liegt, war klar der Weg geht weiter in Richtung Bundeshauptstadt, vornehmlich auf den Oskar-Kokoschka-Platz 2 im ersten Bezirk, dort befindet sich nämlich die Hochschule für Angewandte Kunst.

Auch während ihrer Zeit im Gymnasium fotografierte Franziska Liehl unablässig weiter, erlernte in einem der Schule nahegelegenen Jugendzentrum den Umgang mit der Dunkelkammer, der Wunsch an der Angewandten Fotografie zu studieren, formte sich allmählich. Aber wie wir alle wissen, nichts ist so leicht wie es aussieht und am Ende der Aufnahmsprüfung, die sie auch nicht wie geplant für Fotografie, sondern letztendlich für “Industrial Design“ absolvierte, teilte man ihr mit, sie sei zwar außergewöhnlich begabt, aber noch zu jung – „Bumstinazl“. Kein Plan B natürlich weit und breit.

Frustriert, nach einem Mini- Abstecher ins Architekturstudium an der TU Wien, entschloss sie sich an der Wirtschaftsuniversität Wien „Internationale Betriebswirtschaft“ zu studieren, was auch ein Auslandssemester in Madrid mit sich brachte. Zu Hause in Lindwurmstadt atmete man auf, das Kind hatte sich dann doch noch für einen „Brotberuf“ entschieden.

Währenddessen wurde unaufhaltsam weiterfotografiert, Workshops das Medium Fotografie betreffend besucht, aber hauptsächlich bildete sich Franziska autoditaktisch weiter. Nächster Stop-Over London. Dort heuerte sie bei einem Headhunter an, und arbeitete hauptsächlich im Bereich Lean-Six-Sigma, wo es um Prozessoptimierung von Arbeitsabläufen geht. Spannend.

Zwei Jahre UK reichten, weiter gings nach München – gleiches Thema, andere Firma, diesmal Geschäftsreisen kreuz und quer durch die zauberhafte Bundesrepublik, von Bottrop-Kirchhelm über Wolfsburg nach Wanne-Eickel – vier Jahre waren genug. Der Job in München gewährleistete jedoch eine allmähliche Verbesserung des Kamera Equipments, die Zeit zum Fotografieren war aber wie immer kurz bemessen.

Das sollte sich mit dem Entschluss nach Wien zurückzukehren schlagartig ändern. Zuvor noch ein sechsmonatiger Trip nach Südostasien, wo Franziska Liehl Menschen, Landschaften, Architektur und auch ein bisschen Fashion fotografierte. In Wien wieder angekommen, mietete sie sich in einem Fotostudio ein, vervollständigte die Ausrüstung (viel fehlte ja nicht mehr) gründete ihre eigene Firma und legte los. Das war vor etwas mehr als einem halben Jahr.

Ihr Hauptfokus liegt auf Porträt-Fotografie, man kann sie aber ebenso für Events von Hochzeiten bis zur Firmen-Seminar-Veranstaltung engagieren. Auch im Bereich Automobil-Fotografie hat sie bereits etliche Lorbeeren eingeheimst. Aber liebe Blog-mag.net Aficionados, die ihr ein geschultes Auge für Fotografie habt, seht und überzeugt euch doch selbst…

Photography takes an instant out of time, altering life by holding it still. (Dorothea Lange amerik. Fotografin 1895 – 1965)

Polly Perlon

Elvira Trevira
Elvira Trevira

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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