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29 Apr

I put a spell on you

Zivilisationstheoretiker denken, die romantische Liebe und ihr Gefühlswirrwarr hätten ihre Entstehung in der westlichen Kultur.

Psycho-Vater Sigmund Freud vermutete, dass gerade die Unterdrückung der sexuellen Triebe, die für seine Zeit sehr charakteristisch war, die eigentliche Ursache für die oft ans pathologisch grenzenden Ursachen für Verliebtheit gewesen wären. Dieses schmerzhafte Schmachten hat der Nachwelt wunderbare Gedichtlein und Kunstwerke beschert.

Die romantische Liebe findet sich jedoch in jeder Kultur, wie Biologen später festgestellt haben und es gibt nichts, dass vor lauter Verliebtheit noch nicht getan wurde. Wissenschaftler beobachten bei hoffnungslosen Fällen Symptome, die eher unter Partydroge fallen: Erweiterte Pupillen, Herzrasen und natürlich die völlige Appetitlosigkeit.

In diesem Zustand muss Romeo wohl gewesen sein, als er sich in den Garten der Todfeinde schlich, oder Gunter Sachs, als er tausende Rosen mittels Hubschrauber über Brigitte Bardot abwerfen ließ.

In der Historie gibt es hunderte Fundstücke magischer Objekte, die unter der Türschwelle einer begehrten Frau vergraben wurden. Selbst der römische Dichter Ovid, eine Art frühzeitlicher Dr. Sommer, betätigte sich in seinen vor 2000 Jahren verfassten Lehrgedichten,  „Ars Amatoria“, damit, Jugendlichen Tipps zu geben, wie sich das Verlangen steigern lässt: Er gab Tipps zum anbandeln.

Der französische Psychologe und Ethnologe Tobie Nathan hat sich auf seiner Psycho Couch unzählige Geschichten über erotische Raserei angehört und dann ein Buch geschrieben, in dem er zu dem Schluss kommt, dass Liebe kein Zufall ist.

Daraus ein paar Tipps für die Praxis bei der Pirsch und für eine erfolgreiche Paarung:

1.Als Verliebter sollte man seine glühende Leidenschaft hinter der Maske der Gleichgültigkeit verbergen.

2.Eine dritte Person als Vermitttler bringt Vorteile bei der Bewerbung.

3.Kulissen, an denen regelmäßig Liebesbündnisse eingegangen werden (Kirchen, Standesämter, Synagogen usw.) sind ein idealer Ort die Falle zuschnappen zu lassen.

4.Wenn das Objekt der Begierde nicht gerade müde, traurig oder instabil ist, dann ist der Angriffszeitpunkt angeblich ideal.

Was denkt ihr über diese „Praxistipps für erfolgreiches Paaren“?

Zum Abschluss noch ein Satz zum Nachdenken, auch von Tobie Nathan: „Der Verliebte hat einen anderen gefunden, und trotzdem ist es niemand anderer als er selbst, den er dabei entdeckt.

Ich liebe, also bin ich.“

 

In diesem Sinne: Die Liebe sei mit euch 😉

 

Sheila Shrink

Sheila Shrink
Sheila Shrink

Fragen, Wünsche, Anregungen zu allem was die Seele betrifft? Schreib mir an: ciao@blog-mag.net was dich berührt.

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