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16 Okt

Good Bye, Georgia!

Das Ende unserer Reise durch die Südstaaten der USA naht unweigerlich. Die letzten beiden Tage verbringen wir mit unserem „Special Ride“, dem Cadillac Escalade und „Sharp Eye“, der Olympus PEN E-PL8 in den beschaulichen Städtchen Madison, Covington und Jonesboro.

Wir verlassen Charleston früh morgens mit einem weinenden Auge, begeben uns auf die Interstate-26 W und anschließend auf die I-20 W. Es liegen 253 Meilen, also etwas mehr als 400 km vor uns, wir sollten es daher eigentlich bis Mittag zu unserer ersten Station nach Madison, Georgia, schaffen.

Madison, ist wahrscheinlich das beschaulichste Städtchen, das ich jemals betreten habe – an „Clean-ness“ nicht zu übertreffen. Super-maintained Mansions, manikürte Rasenflächen, kein Farbiger weit und breit – wir befinden uns in einer Art „Stepford-Wives“ Blase, mir ist die Situation etwas unheimlich. Erster Termin mit Jamison vom örtlichen Tourismus Verein, die uns zum Lunch ins „Madison Produce“ einlädt, einer Art Indoor Bauernmarkt mit Restaurant, sehr gut besucht, tolle Salate und angeblich nur Bio-Produkte – das lass ich hier einmal so stehen. Auf jeden Fall ist alles sehr hübsch verpackt und arrangiert.

Im Anschluss daran besuchen wir Heritage Hall, wieder ein riesiger, schöner antiker Kasten, den eine „Elderly Lady“ ihr eigen nennt, die Führung gestaltet sie humorvoll und wortreich, ihr Wissen über die Zeit der Sezession, sowie auch die Geschichte des Hauses selbst, ist beeindruckend.

Weiter geht`s in die ehemalige „Madison Grammar School“, jetzt das Madison-Morgan Cultural Center, die 1898 Oliver Hardy, der Dicke von „Dick und Doof“ schon besucht hat. Die Olympus PEN EL-8 kommt nicht zur Ruhe. Wir sehen handgearbeitete Quilts, antike Schulzimmer, restaurierte Damenkleider – über allem schwebt ein Hauch von „Gone with the Wind“ – der wichtigste amerikanische Film aller Zeiten, so verkauft man ihn uns zumindest. Langsam komme ich auch dahinter, warum dort alle so auf Filme und TV-Serien fixiert sind – vieles davon wird nämlich in Georgia produziert, denn es ist der einzige Staat neben N.Y. und California, wo Filmproduktionen von Steuern befreit sind.

Quelle: www.pixabay.com
Quelle: www.pixabay.com

„Covington Vampire City“

Unsere nächste Station ist das etwa 30 Minuten entfernte Covington. Dort treffen wir Jenny, die örtliche PR-Dame. In diesem verschlafenen Örtchen wurde die letzten acht Jahre „The Vampire Diaries“ gedreht, im Moment geht es weiter mit „The Originals“. Versteckt hinter dem Hauptplatz, den man mit seinem unverwechselbaren Kirchturm aus diesen Serien kennt, liegen riesige Filmstudios, der Ausbau dieser ist für die kommenden Jahre geplant. Also Vampire wohin das Auge reicht! „Mystic Grill“ aus der Serie steht eins zu eins am Hauptplatz und man kann dort auch wirklich fabelhaft essen. Zu trinken gibt`s nicht das Blut jungfräulicher Maiden, sondern sensationelle Bloody Marys.

Als nächstes steht ein Besuch im „Twelve Oaks Bed & Breakfeast“ am Programm. Der reizende Travis empfängt uns in „Typical Southern Hospitality“ am massiven Eingangstor – die Hütte ist unglaublich – ich würde es folgendermaßen beschreiben: exquisites Boutique-Hotel in „Vom Winde verweht“ gelandet. Nicole, die Besitzerin stößt auch zu uns und wir genießen eine Tour durch „Mansion and Garden“ – nicht fehlen dürfen natürlich Pool und Saletterl – die Badezimmer sind fantastisch. Bei mir kriegt dieses Etablissement zehn von zehn Punkten.

Leicht erschöpft, ob der lokalen Vampirdichte – es muss am Blutverlust gelegen haben – machen wir uns auf den Weg nach Jonesboro durch den „Labour Day Weekend“ Verkehr. Ein bissl zach, aber letztendlich erreichen wir unser Hotel in Morrow, nur wenige Kilometer von Jonesboro entfernt. Am folgenden Morgen nehmen wir dort den Termin zur Besichtigung des „Road to Tara – Museums“ wahr. Scarlett O`Hara im Overkill, aber wirklich herzig gemacht – viele Replica der Kleider aus dem Film zieren die Ausstellung ebenso etliche Memorabilia, wie beispielsweise ein Tara nachgestelltes Puppenhaus – etwas Liebliches für Auge und Gemüt. Der beste aller Chefredakteure hat ein wenig gelitten.

Auf geht`s zum Hartsfield–Jackson Atlanta International Airport, übrigens die Passagieranzahl betreffend, der größte Flughafen der Welt – O`Hare Chicago hat die meisten Starts und Landungen – dort müssen wir uns leider vom Cadillac Escalade trennen, ich hatte schon irgendwie das Gefühl er gehört uns…

Dort treffen wir auch wieder auf Sheila und den Gatten Herrn X, die beide kamen wohlbehalten aus Boston retour und waren begeistert von der Hauptstadt Massachusetts. Wir alle nahmen viele Eindrücke aus den Südstaaten mit nach Hause, ganz klar aber hat sich eines herauskristallisiert:

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Die Südstaaten haben kaum etwas mit dem Rest der USA zu tun, die da unten im Süden kochen ihr eigenes Süpplein!

If Clark Gable had a Facebook page, there would have been a ‚Gone with the Wind 2.‘ (Vin Diesel – Actor)

Polly Perlon

Polly Perlon
Polly Perlon

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: polly.perlon@blog-mag.net

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