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27 Nov

evamariaschuster.wien

Als mutig würde ich Eva Maria Schuster beschreiben. Hat sie doch vor etwa zwei Jahren alles hinter sich gelassen, um ihrer Leidenschaft, dem Design und der Herstellung von Schmuck nach zu gehen. Es hat sich gelohnt, der Erfolg bestätigt ihr, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Begonnen hat alles natürlich viel, viel früher. Schon als Mädchen liebte Eva Maria Schuster schöne, elegante Dinge, die die Persönlichkeit einer Frau unterstreichen. Im Gegensatz zu ihren Altersgenossinnen begann sie zu häkeln, stricken und nähen. Natürlich galt das nur als Hobby und ein „richtiger“ Beruf musste her.

So arbeitete Eva Maria Schuster dann über 23 Jahre lang bei Investmentfirmen, Rechtsanwälten, Bauunternehmen und Konsorten. Die Arbeit war interessant, erfüllte sie aber nicht vollends. Die Wende kam, als eine Freundin sie bat, für ihre Hochzeit einen Blütenkranz anzufertigen. Der hinterließ einen derartigen Eindruck, dass Eva sich entschloss, ihren Traum nun endlich zum Beruf zu machen. Wobei sie darauf Wert legt, dass Blütenkränze nur einen kleinen Teil ihrer umfassenden Kollektion ausmachen.

Eva Maria Schuster ist ein Energiebündel, angetrieben von unfassbarer Neugier, enormen kreativem Potenzial und einem ausgeprägten Sinn für Ästhetik. Materialien, Strukturen, Farben und die Kombination derer, auch oft in unkonventionellen Kompositionen, machen ihre Kreationen aus.

Die Künstlerin besitzt ein Arsenal an Glasperlen, Lederteilen, Steinen, Horn, Hölzern, Kunststoffteilen, Seidenschnüren, Federn, Muscheln, Palmenkernen, Beinperlen (um einige exotische zu nennen) in allen nur vorstellbaren Prägungen und Farben. Vieles davon ist auch Vintage. Mit Garnen und Zwirnen aus Baumwolle oder Wolle wird gehäkelt, bestickt und überzogen. Werkzeuge wie Häkelnadeln, Nadeln im Allgemeinen, Zangen, Messer kommen zum Einsatz und an und ab benötigt man auch einen Bohrer, diese Tätigkeit wird jedoch ausgelagert.

Und unerwartet wird Eva von der Muse geküsst. Die Inspirationen kommen aus dem täglichen Leben. Das kann im Supermarkt am Gemüsestand oder im Möbelhaus passieren, aber auch beim Abwasch, oder einfach bei einem Spaziergang draußen in der Natur. Die exakte Idee für ein Schmuckstück entsteht im Kopf und fließt durch die Hände und Werkzeuge solange in die Materialien, bis die Kreation vollendet ist. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass wir hier ausschließlich von Unikaten sprechen, die alle ausschließlich in Handarbeit hergestellt werden. „Die Farbwahl des Fadens ist extrem wichtig, sie beeinflusst die farbliche Optik der Perlen gewaltig und hat natürlich eine enorme Auswirkung auf das gesamte Schmuckstück“, erklärt Eva Maria Schuster im Gespräch.

Im Schnitt benötigt die Anfertigung von Ohrringen etwas mehr als 4 Stunden. Drei Stück der klassischen Glasperlenarmbänder mit den größeren Glaskügelchen schafft Eva Maria Schuster an einem Tag, danach drohen jedoch die Hände abzufallen. Jede der winzig kleinen Perlchen muss einzeln verhäkelt werden. Das fertige Produkt lässt jedoch durch seine Schönheit die Mühsal schnell vergessen – und der Kunde sieht ohnehin nur diese. „Der Reiz liegt für mich im Spiel mit den Farben und Materialien, deren Haptik und Struktur“, betont Eva Maria Schuster.

Fehlen noch einige Weihnachtsgeschenke für die Freundinnen? Dieses Problem hat sich gelöst: Zu erstehen gibt es den Schmuck von Eva Maria Schuster in ihrem Online Shop evamschuster.wien und eine spezielle Auswahl bei Runway Vienna.

„Jewellery is a way of making a very simple outfit something you can wear to go out.“    (Alicia Vikander, schwedische Schauspielerin, *1988)

Elvira Trevira

Fotos: Peter Berger

Elvira Trevira
Elvira Trevira

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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