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17 Okt

Encore Triest

Einmal im Spätsommer nach Triest zu fahren reicht anscheinend nicht. Diesmal wurde ich vom „besten Chefredakteur von allen“ begleitet. Zu unserer Überraschung – wir starten grundsätzlich immer ins Blaue – fand die „Barcolana 50“ statt.

Freitag mittags ging`s los – rein in den Wochenend-Verkehr und gleich mal die A2 ein bissl entlang stauen, so etwa bis Seebenstein. Chefredakteur wird ungeduldig, was sich durch das Maßregeln der übrigen Verkehrsteilnehmer via Lichthupe, knappes Auffahren und hektischen Spurwechsel äußert. Nach 20 Jahren Ehe sehe ich dies gelassen und widme mich der Musikauswahl für den Rest der Fahrt.

Die Route soll über Maribor und Lublijana laufen, so vermeidet man Kärnten durchqueren zu müssen. Der Verkehr wird auch nicht besser und bei Laibach stecken wir hoffnungslos im Stau – Chefredakteur is not amused. Das Tom Tom Navi im Peugeot 508 GT, der eigentlich ein recht fesches Wagel ist und mit seinen 225 PS auch ordentlich anzaht, bringt den Chefredakteur an den Rande des Wahnsinns. Tom Tom verliert nämlich die Position des Autos immer wieder – das führt zu sinnlosem Herumirren und oftmaligen Wendemanövern. Letztendlich kommen wir doch noch recht entspannt gegen 19h in Triest an.

Check-in in den Palace Suites – läuft reibungslos – Valet Parking ist ein „must“ in Triest, alles andere kann man vergessen. Es verlangt uns nach Alkohol, wir zappeln hurtig ins Le Bollicine – schon beim letzten Mal erprobt – Prosecco on the Rocks – wie immer perfekt.

Die Stadt ist bereits im „Barcolana 50“ Fieber – die meisten Segelboote sind schon im Hafen eingelaufen – atemberaubender Anblick. Die Barcolana ist die größte Segelregatta der Welt und findet seit 1969 immer am zweiten Sonntag im Oktober im Golf von Triest statt. Aber dazu später…

Erst hampeln wir durch das nächtliche Triest, bis uns der Hunger plagt – wir kehren in einem fantastischen Restaurant ein, dessen Namen ich leider vergessen hab – dort kredenzt man einerseits typisch italienische Pasta, aber auch regionale triestinische Küche, die recht österreichisch beeinflusst zu sein scheint – viel Sauerkraut, Geselchtes, Zunge und diverse warme Würste. Es erinnert mich etwas an eine steierische Osterjause. Danke, aber danke nein!

Wir ziehen weiter und finden eine Mini Piazza, eine Extension der Via Pane – irisches Pub – sage ich – Chefredakteur meint, nur irische Musik macht noch kein irisches Pub. Ich bleib stur und bestelle einen Gin Tonic – da ich meine Zigaretten im Hotel vergessen habe, muss ich bei den übrigen Gästen schnorren – in Italien kann man keine Zigaretten im Lokal kaufen – was blöd ist.

Dann entdecke ich noch das U4 Triest – Grufti Hittn mit hoher Gothic und Steampunker Dichte. Ich fühl mich sofort wohl – die Drinks sind stark, die Musik auch ok – was will man mehr? Kleine Info am Rande: Jeder Wiener kennt ihn – Basilio Calafati wurde am 1. Jänner 1800 in Triest geboren, seine Karriere führte ihn nach Wien, wo er als Zauberkünstler, Schausteller und Gasthausbesitzer im Wiener Wurstelprater wirkte. Der Calafati ist nach ihm benannt.

Im nächsten Post erfahrt ihr, was wir am Tag der Barcolana erlebten…

„In Italy, they add work and life on to food and wine.“    (Robin Leach, brit. Schriftsteller 1941 – 2018)

Elvira Trevira

Elvira Trevira
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Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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