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20 Okt

Encore Triest II

An diesem herrlichen Herbstwochenende führte unsere Reise von Triest weiter nach Istrien. Aber zuvor sahen wir uns noch das Treiben rund um die Barcolana 50 an und genossen die Stadt.

Erstmal frühstücken wir gemütlich in den Palace Suites – heißt: Ich trinke Caffè Latte, der „beste Chefredakteur von allen“ frühstückt richtig… und gut. Wir beschließen, den Peugeot 508 GT gegen 12h vorfahren zu lassen – Valet Parking, erwähnte ich schon – bis dahin Triest weiter zu erkunden und anschließend unsere Reise nach Istrien fortzusetzen.

Wir spazieren zum Hafen, wo bereits Vorbereitungen für den Start der Barcolana getroffen werden. Die Crews checken emsig auf den Booten rum, heftiges Treiben auch an der Mole – Fernsehteams bauen ihre Stationen auf – und natürlich Unmengen an Zusehern. Der Himmel ist blitzblau, das Meer dunkelblau – alles ist gut.

Nach einiger Zeit reicht´s uns allerdings – es zieht mich zu den Shops in der Stadt. Die finde ich mindestens genauso molto interessante. Während ich mich dem Window Shopping hingebe, ziehen anlässlich der Barcolana Jets der Italian Airforce recht knapp über unsere Häupter – verursachen auch dementsprechenden Lärm.

In 48 Stunden Triest und Istrien

Ich finde natürlich tausende Fetzen die mir gefallen – kaufe aber keinen. Hängt mit meinem selbstauferlegten Textil-Zölibat zusammen, in dem ich schon seit etwa drei Jahren lebe. Erstaunlicher Weise platzt mein Schrank immer noch aus den Nähten, obwohl ich regelmäßig ausmiste – aber es wird besser.

Zeit für ein Gläschen Prosecco – irgendwo auf der Welt ist immer nach 17h. Wir kehren im Schanigarten des Cafè Walter – gleich neben unserem Hotel – ein. Chips und Mini Tramezzini werden auch serviert – so muss das sein. Es wird Zeit Triest zu verlassen, Peugeot wird vorgefahren – was für ein Luxus – und der nächste Abschnitt unseres Trips beginnt – Destination Istrien.

Das Wetter ist fantastisch und auch sehr warm – 26 Grad sagt das Thermometer. Wir cruisen die Küstenstraße hinter Triest rauf – ein letzter Blick aufs Meer und alle Boote der Barcolana. Der Weg führt uns durch Slowenien nach Kroatien durch wunderbar herbstlich gefärbte Alleen. Wir erreichen Opatja, fahren an Lovran vorbei und landen am Nachmittag in Moscenicka Draga in der Villa Istra.

Die Zufahrt zur Villa ist nach wie vor spektakulär, man fahrt beinah im 30 Grad Winkel bergab, dabei mindestens gefühlte 30 Mal um Haarnadelkurven herum, endlich befindet man sich auf einem Mini Parkplatz. Danach schleppt man den Koffer noch etwa 300 Stufen zur Villa runter. Aber – wenn man sich auf der Terrasse befindet, sind alle Anstrengungen vergessen – vor uns das Meer und hinter uns eine wunderschöne Villa, geschmackvoll renoviert und äußerst gepflegt.

Wir lassen uns auf den Lounge Möbeln nieder, trinken Prosecco, kriegen istrische Antipasti serviert – die unterscheiden sich exakt durch gar nix von den italienischen – ich rauche nach Herzenslust. Das Leben ist schön – findet auch der „beste Chefredakteur von allen“.

Gegen Abend erheben wir uns widerwillig von unserem luxuriösen Platz auf der Terrasse, dollen uns ein wenig auf und begeben uns per pedes in eines der besten Fischlokale Istriens – Johnson. Täglich frischer Fisch aus der Kvarner Bucht oder von irgendwo in der Adria, tolle Beilagen – kurz gesagt innovative regionale Küche. Chefredakteur und ich genießen! Glücklich wackeln wir zur Villa Istra zurück.

Die Morgensonne kitzelt uns wach, entspannt frühstücken auf der Terrasse, es ist warm und wolkenlos. Wir ackern unsere mitgebrachten Magazine durch, langsam wird es richtig heiß, ich entscheide mich, in den Bikini zu schlüpfen. Ein letztes Mal in diesem Herbst lasse ich mir die Sonne direkt auf das Bäuchlein scheinen. Irgendwann ist es dann so weit – packen – auschecken und wieder nach Wien fahren. Dieser Kurztrip an die Adria hat uns top motiviert – „to face the challenges of a new week!“

 

„Our greatest motivation in life comes from not knowing the future.“    (Thomas Frey, amerikanischer Futurist)

Elvira Trevira

Elvira Trevira
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Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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