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21 Sep

Don’t „schatzi“ me!

Herbst wird’s, koit wird’s, a dickere Panier muass her – aber dazu muss man das Haus verlassen und sich an einen Ort begeben, wo Bekleidung verkauft wird. Ein Mode- oder Textilfachgeschäft – nicht der liebste Aufenthaltsort des Mannes. Natürlich könnte man im Netz was bestellen, aber irgendwie…

Innerlich angewidert, den letzten X-mas-Gutschein von der Schwiegermutter in der Tasche und los geht’s auf die Mahü oder die Kärntner und die Oide nehm ma a mit. Angekommen – 200 Meter Fußgängerzone inklusive asiatischer Reisegruppen sind voll anstrengend – plumpst man in eine Sitzgelegenheit, Shops zum Sitzen sind definitiv zu bevorzugen, da kann man besser mit dem Handy chillen, während die Oide wie a G´ratzte durchs Geschäft hetzt. Immer wieder stört sie. Sie besteht darauf, dass man Hosen begutachtet, was nur mäßig spannend ist. „Schatzi, wie findst`n de? Oder gfoit da die khaki bessa?“ Man kann keinen Unterschied zwischen den beiden Artikeln feststellen und entscheidet sich für ein: „Eh schen!“ Nachdem es kein Personal in diesem Geschäft zu geben scheint, es kann natürlich auch sein, dass Regale betreut werden müssen – man weiß es nicht, kümmert man sich um sich selbst.

So nun besteht die Oide drauf, dass man die Hosen probiert. Warteschlangen ohne Ende und während die Oide pausenlos lamentiert, zieht man sich einfach wieder ins Handy zurück. Endlich an der Reihe, es ist heiß in der Umkleide, stinken tut`s auch – bis auf die Unterhose entblößt, reißt die Oide natürlich den Vorhang weg und schreit: „Passt´s eh, Schatzi?“ – „Jo eh – di nimm i!“

Zahlen – wieder anstellen – „Na, die Kreditkarte nema leider nicht“ – dann halt Cash. Raus aus dem Shop – stopp – die Oide mit dem Sackerl vergessen – Oide einsammeln – ab nach Haus – man ist erschöpft und froh, dass es vorbei ist.

Elvira Trevira schreibt einmal monatlich für den WIENER.

Hier geht’s zur Kolumne.

Elvira Trevira
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Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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