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14 Mai

Der Schmetterlingseffekt

Der Frühling zieht ein, was zur Folge hat, dass der textile Kokon, in dem wir uns bis dato eingesaftelt haben, nun endlich aufbricht. Farben, als hätte ein Einhorn Regenbögen gepupst, zieren jetzt wieder das Straßenbild. Manchmal jedoch wünscht man sich bei diesem Anblick, der Winter wäre nie zu Ende gegangen.

Käsig, bleiche Haut knallt auf die Corona, die Farbe des Frühlings nennt sich „Meadowlark“ (Lärchenstärling). So heißt Gelb dieses Jahr bei Pantone, jenes amerikanische Farbinstitut, nach dem sich die Textilindustrie zumeist richtet und das jährlich den selben, oder sich kaum unterscheidenden Farben immer neue Namen verabreicht – die ultimativen Farb-Literaten.

Außerdem werden noch Violett, Lavendel und Flieder ein großes Thema in Kombination mit unserer noblen Blässe sein. Auch knalliges Grün, schon stark zum 80er Jahre Neon-Kiwi hin triftend (Kiwis waren damals der letzte Schrei in unseren Supermärkten), wird uns nicht erspart bleiben. Es verkaufte sich in den 80ern schon schleppend bis gar nicht, aber das Tex-Biz ist ein Serien-Selbstmörder, wie wir wissen.

KIWI

Nur wer bereits ab Mitte Februar im Prolo-Toaster herumknotzt, entkommt der schmeichelnden Blässe eines Engerlings – aber ganz ehrlich, wer will schon Mitte April aussehen wie Winnetous Blutsbruder? Pantone favorisiert Orange heuer übrigens nicht zwingend.

Aber wie geht man nun mit der akuten Wärme, den unerwarteten Sonnenstrahlen und der farbenprächtigen Bekleidung um, in Kombination mit dem blassen Teint? Ein wahres „White Kids – White Problem!“ Die Lösung wäre der „Soft-Strip“ – also nicht gleich alle Klamotten vom Leibe reißen und die ganze blasse Pracht präsentieren. Vielleicht lieber eine leichte lange Hose tragen und die Ärmel nur bis zum Ellenbogen aufkrempeln, ein paar Sonnenbäder zwischendurch helfen selbstverständlich auch.

Elvira Trevira

Elvira Trevira
Elvira Trevira

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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