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7 Apr

Dazed & Confused in Amsterdam III

Ein Erlebnisbericht aus Amsterdam. Der Stadt der Tulpen, des Kiffs, des schlechten Wetters und der seltsamen Airbnb Vermieter. Die Abenteuer der üblichen Verdächtigen und meiner Wenigkeit könnt ihr in diesem und den nächsten drei Blog-Post nachlesen.

Ich drehe mich stehend um, mein Bewegungsradius ist eingeschränkt, da es weder Kästen noch Schubladen, geschweige denn Haken gibt, um das Gepäck zu verstauen oder etwas aufzuhängen. Der gesamte Boden ist mit unseren Koffern verstellt. Ich erspähe das Badezimmer – auch eine Überraschung.

Die Öffnung, um ins „Badezimmer“ zu gelangen ist etwa 55 cm breit. Der Raum an sich etwa 80cm x 160 cm, was eine Fläche von ungefähr 1,3 m2 ergibt. Die Badestube ist mit einer Toilette, einem Gästewaschbecken und einer Duschvorrichtung ausgestattet. Eine Tür hin zum Zimmer mit dem Sofa scheint nicht vorgesehen zu sein, da sie einfach nicht existiert. Wir sehen hier ein kleines Problem. Nicht falsch verstehen, wir Damen sind alle gut befreundet, diese Freundschaft endet allerdings bei der Klomuschel.

CFO Ingrid merkt auch noch an, dass ein Fön vorhanden sein sollte, laut Homepage – für den fand sich wahrscheinlich kein Stauraum mehr. Fräulein ignoriert unsere Beschwerden und meint, sie hätte damit nichts zu tun, wir sollten uns an die beiden Ralphis wenden. Wir sind gelinde gesagt etwas „dazed and confused“, ob des Dilemmas, in dem wir uns hier befinden. Man hat uns offensichtlich ein Appartement, das für ein Paar konzipiert ist, angedreht. In der Beschreibung war deutlich zu lesen: Appartement for 4 people!

Fräulein beginnt nun, uns monoton die Hausregeln vorzubeten. Die beinhalten, dass man vor der Eingangstüre auf der Straße und im Gebäude nicht rauchen darf. Sie erklärt uns ebenfalls, dass wir keinen Alkohol trinken dürfen und noch allerlei anderen Schwachsinn. Man muss auch anmerken, dass uns die Hausregeln erst ganz knapp vor der Abreise zugesandt wurden. Wäre das von Anfang an bekannt gewesen, hätten wir das Appartement niemals gebucht.

Fräulein tritt ab, lässt unseren und ihren eigenen Schlüssel zurück – verlässt die Szene. Wir finden die Terrasse, die wurde ganz groß angepriesen auf deren Homepage. Dazu müssen wir über das Bett im ersten Kämmerchen klettern und eine kleine Balkontür öffnen, die sich direkt vor einer Wand befindet, an der eine Leiter lehnt. Dann einen kleinen Sprung nach rechts wagen und schon findet man sich auf einem Treppchen, das zu besagter Terrasse führt.

„In Amsterdam, the river and canals have been central to city life for the last four centuries.“    Janet Echelman (amerik. Künstlerin, *1966)

Fortsetzung folgt im nächsten Post!

Elvira Trevira

Elvira Trevira
Elvira Trevira

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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