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3 Apr

Be your own Boss!

Du willst erfolgreich sein? Dann mach dein eigenes Ding! Hör nicht darauf, was andere sagen! Wenn du es nur genug willst, kannst du alles schaffen! Heb dich von den anderen ab! Sei einfach du selbst!

Leichter gesagt als getan. Ja klar, sein eigener Boss zu sein und keinen Vorgesetzten zu haben, der einem ständig über die Schulter schaut und vorschreibt, was zu tun ist oder wie man es doch hätte besser machen können – das klingt doch eigentlich ganz gut. Zählt man sich nicht zur Gruppe der leidenschaftlichen Frühaufsteher (wie so ziemlich jeder, der nicht zu einer fixen Zeit im Büro sein muss), so würde man eben später zu arbeiten beginnen. Und wenn ein Spontanausflug gerade super wäre, dann stünde ein paar Tagen Urlaub nichts im Wege. Tja, das könnte doch alles so schön und entspannt sein – das ist es aber für gewöhnlich nicht (oder zumindest nur in den seltensten Fällen). Und selbst wenn, dann erst, wenn man es wirklich weit gebracht hat. Doch bis dahin muss doppelt, dreifach oder zehnfach so viel Arbeit, Zeit und Geld in den großen Wunsch der Selbstständigkeit und das eigene Unternehmen investiert werden.

Quelle: pixabay.com

Abgesehen davon, dass derartige Träumereien bei den meisten eben bloß solche bleiben, gehört eine enorme Portion Mut, Risikobereitschaft und Herzblut dazu, diese Fantasie tatsächlich umzusetzen. Und zugegeben – manchmal kann ein bisschen Verrücktheit und eine ordentliche Ladung Selbstbewusstsein auch nicht schaden.

Das hat zumindest Sophia Amoruso bewiesen. In einem Zeitfenster von nur sieben Jahren zog die Amerikanerin mit griechischen, portugiesischen und italienischen Wurzeln ihren eigenen Vintage-Onlineshop „Nasty Gal“ auf. Damit wurde sie innerhalb kürzester Zeit Gründerin und CEO eines Unternehmens mit einem Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Dollar und Vorgesetzte von etwa 350 Mitarbeitern. In dem Buch „#Girlboss“ erzählt sie die Geschichte ihres Erfolgs – ein keineswegs linearer Weg nach oben – der 2017 übrigens auch in Form einer gleichnamigen Netflix-Serie verfilmt wurde. Die Geschäftsidee kam der Jung-Unternehmerin, als sie eine günstig erworbene Vintage-Lederjacke aus Geldnöten auf eBay stellte und diese um ein Zig-faches verkaufte.

Quelle: pixabay.com

„With my touch, a plus-size anorak became Comme Des Garçons and ski pants Balenciaga.” – Sophia Amoruso in #Girlboss

Mit Aussicht auf weitere lukrative Geschäfte begann die damals 22-Jährige 2006 gebrauchte „Vintage“- Kleidung über die Plattform eBay zu verkaufen, die sie beim Durchforsten sämtlicher Secondhandläden und Altkleidercontainer ergatterte. Ihre Strategie, potenzielle Kundinnen auf sich aufmerksam zu machen? Amoruso nutzte schon vor der Facebook- und Instagram-Ära soziale Medien für die Promotion ihrer Ware. Auf MySpace stellte sie neue Kleidungsstücke vor und sorgte durch das Sammeln möglichst vieler MySpace-Freunde dafür, dass dies auch für Interessentinnen nicht zu übersehen war – also ganz im Sinne des heutigen „Social-Media-Marketings“.

Quelle: pixabay.com

Schon zwei Jahre später kehrte Amoruso eBay den Rücken zu und launchte unter „shopnastygal.com“ (der Name „Nasty Gal“ gilt übrigens dem gleichnamigen Funk-Album der Sängerin Betty Davis) ihre eigene Website, die 2012 bereits einen Jahresumsatz von 100 Millionen Dollar verzeichnete. Und trotz ihrer bemerkenswerten Erfolgsstory und der vielen Fans und Follower auf Facebook, Instagram und Co. musste Amoruso 2016 Insolvenz anmelden und schied als CEO aus der Firma aus. Die Gründe dafür wurden weitestgehend verschwiegen, es habe jedoch eine Reihe von Klagen und Entlassungen gegeben, hieß es, wodurch die Schwierigkeiten zunehmend größer wurden.

Aufgeben? Das ist ganz und gar nicht Amorusos Stil. Sie hat sich umorientiert und betreibt heute die Frauen-Website „girlboss.com“, hat einen eigenen Podcast und fördert unter dem Namen „Girlboss-Foundation“ kreative Frauen rund um Mode, Design, Kunst und Musik.

Quelle: flaticon.com
Quelle: flaticon.com
Quelle: flaticon.com
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Sich nicht entmutigen zu lassen und immer wieder neu anzufangen gehört eben auch dazu, wenn man beschließt etwas Eigenes zu wagen, sich Selbstständig zu machen und sein eigener Boss zu sein. Da sind natürlich auch Fehler erlaubt – sie gehören sogar dazu. Und ganz perfekt ist es doch ohnehin nie – das wäre ja auch langweilig.

„Life is short. Don’t be lazy.“ - Sophia Amoruso in #Girlboss

Eure Cora Cotton

Cora Cotton
Cora Cotton

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: cora.cotton@blog-mag.net

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