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8 Dez

Audrey et Givenchy

Audrey Hepburn und Hubert de Givenchy – beide verband eine lebenslange Freundschaft. Sie wurde seine Muse und gemeinsam kreierten sie das Bild, an das sich die Welt erinnert, wenn sie Audrey Hepburn in den Kleidern und Roben von Hubert de Givenchy sieht.

Audrey wurde 1929 in Belgien als Tochter des britischen Bankiers Anthony Ruston, der sich später Hepburn nannte, und der holländischen Baroness van Heemstra geboren.

Sie erhielt während des 2. Weltkrieges Ballettunterricht im Konservatorium in Arnheim, bei den dort stattfindenden Aufführungen wurde auch Geld für die Widerstandsbewegung gegen das deutsche Besatzungsregime gesammelt. Speziell im letzten Kriegsjahr waren die Lebensmittel so knapp, dass Audrey extrem unterernährt war, was ihr Muskelwachstum beeinträchtigte. Aus diesem Grund konnte sie auch in den Nachkriegsjahren, als sie in England lebte, nicht zur professionellen Solotänzerin ausgebildet werden.

In England drehte sie auch ihre ersten Filme und wurde während eines Aufenthaltes an der französischen Riviera für das Musical „Gigi“ in New York engagiert. Hollywood wurde kurz danach auf sie aufmerksam und der Rest ist Geschichte. Sie gewann einen Oscar, einen Emmy, einen Grammy, sowie zwei Tony Awards. Den Oscar erhielt sie für ihre erste Hauptrolle in dem 1953 gedrehten Film „Roman Holiday“, der sie über Nacht zum Star werden ließ.

Zu diesem Zeitpunkt kopierten Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt bereits ihre Looks, schwingende Röcke mit Petticoats, flache Ballerinas und 7/8 Hosen, nicht zu vergessen riesige schwarze Sonnenbrillen. 1953 schon, bei den Dreharbeiten zu „Sabrina“ mit Humphrey Bogart lernte sie Hubert de Givenchy kennen, einer der „Shooting Stars“ der damaligen Pariser Modeszene. Sie überzeugte ihn, ihre Kostüme für diesen Film zu kreieren. Daraus resultierte eine lebenslange Freundschaft, die von gegenseitiger Inspiration und Respekt geprägt war. Hepburn galt von da an, als die bevorzugte Muse des Couturiers und ihr Status als eine der größten Stilikonen „ever“ manifestierte sich. Givenchy stattete nicht nur ihre Filme aus, auch privat kleidete er Audrey ein. Sie war nicht seine einzige prominente Kundin, darunter befanden sich auch Jaqueline Kennedy, Grazia Patricia von Monaco, sowie Sophia Loren und Elizabeth Taylor, sprich die heißesten Schnitten der damaligen Zeit gehörten dazu .

Der Superclou gelang Hubert 1961, als er für Audrey das kleine schwarze Kleid entwarf, das sie in der Rolle der „Holly Golightly“ in „Frühstück bei Tiffany’s“ trug. Es ist wohl das berühmteste Kleid der Filmgeschichte und wurde bei einer Auktion um unglaubliche 923.187 US-Dollar versteigert. Nicht mal Marilyn Monroes weißes Neckholder Kleid, das sie im „Verflixten 7. Jahr“ über dem New Yorker Subway Schacht stehend um sich flattern lässt, hat jemals diesen Bekanntheitsgrad erreicht, es ging allerdings um 4,6 Millionen Dollar über den Auktionstisch und war ein Design von William Travilla.

Givenchy erhielt die Standards der Haute Couture aufrecht, seine Mode war elegant, er verstand aber auch, dass die Frauen des 20. Jahrhunderts andere Ansprüche an ihre Kleidung stellten. Am besten kommt dies wohl durch das folgende Zitat über Audrey zum Ausdruck: „I always respected Audrey’s taste. She was not like other movie stars in that she liked simplicity. Her feline looks were young and modern“. 1988 verkaufte Givenchy sein Haus an die LMVH-Gruppe und zog sich 1995 gänzlich aus der Welt der Couture zurück, mit der Begründung: “I have an enormous interest in everything, but I am just sad about fashion now because the epoch is sad.”

 

Paris is always a good idea!

 

Elvira Trevira

Elvira Trevira
Elvira Trevira

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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