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19 Apr

Alles Fresh in Marrakesch

Marokko - in eine Welt wie aus 1001-Nacht tauchen. Das war meine Vorstellung dieser Reise, die eine der schönsten war, die ich bisher erlebt habe.

Das Fernweh packt mich sehr häufig, so auch im Februar diesen Jahres. Meine liebe Freundin L. und ich buchen relativ spontan Flüge und ein Riad inmitten der Altstadt von Marrakesch, die Medina, die von einer Stadtmauer umgeben ist und nur durch 9 Tore Einlass gewährt. Die restliche Woche wollen wir noch an einem Ort am Meer verbringen – wohin genau bleibt vorerst offen. Ich liebe es spontan zu sein und mich vor Ort treiben zu lassen. Und für sonstige Planung war aufgrund von drei Jobs und zusätzlichen Uni-Verpflichtungen sowieso keine Zeit. Ciao Student Life, hi Grown Up Life!

Quelle: www.flaticon.com

In Marrakesch angekommen ist die erste Station natürlich unsere wunderbare Unterkunft, das Riad Nasreen. Der Geschäftsführer Anouk und sein Team empfangen uns herzlich und führen uns durch das Riad. Es gibt nur 7 Zimmer, was eine sehr charmante und intime Stimmung schafft. Die bunten Mosaikfließen, der Springbrunnen inmitten des Innenhofs und die Dachterrasse mit Ausblick über die Stadt, runden die idyllische Atmosphäre perfekt ab. Genau so habe ich mir unsere Bleibe für die nächsten Tage vorgestellt. Im Preis inbegriffen war das Frühstück, das alles, was das Herz begehrt, hergibt. Von frischem Kaffee und Schwarztee, über frisch gepressten Orangensaft, Brot, Marmelade, Kuchen, bis hin zu Crêpes. Gestärkt machen wir uns auf den Weg in das Gewimmel der Stadt.

Medina & die Souks

Unser erster Weg führt uns durch die Medina direkt in die Souks – ein Labyrinth aus schmalen Gassen. Die Wege nicht ganz eben, düsen Motorrad- und Fahrradfahrer an uns vorbei – Vorsicht ist also angesagt nicht überfahren zu werden! Vorbei an all den Verkaufsständen und den bezaubernden und farbenfrohen Türen und Toren, lassen wir uns einfach durch die Straßen treiben. Die Orientierung zu behalten, geben wir ohnehin schnell auf. Von allen Seiten werden wir angeredet und die intensiven Gerüche der verschiedenen Gewürze und der Ledergerber steigen uns in die Nase. Die vielen Eindrücke sind überwältigend.

So turbulent die Stadt auch ist, einmal in den Innenhöfen oder traumhaften Gärten angekommen, eröffnet sich eine Oase. Von all dem Trubel ist nichts mehr zu spüren. Der Le Jardin Secret befindet sich inmitten der Souks. Zwischen Kakteen und Palmen, entspannen wir für einen Moment auf einer Bank, lauschen dem Vogelgezwitscher und genießen die warmen Sonnenstrahlen auf unserer Haut.

Der Jardin Majorelle hingegen, der von dem französischen Maler Jacques Majorelle angelegt und in den 1980er Jahren vom Modedesigner Yves Saint Laurent übernommen wurde, befindet sich etwas außerhalb der Medina. Wir müssen etwa eine halbe Stunde in der Warteschlange verweilen bis wir eintreten dürfen. Der Garten ist neben seinen Pflanzen für das Majorelle-Blau bekannt und wirklich beeindruckend.

Weitere Must See’s

Die ganze Stadt ist eine Sehenswürdigkeit. Neben dem Bahia Palast, der Koranschule Ben Youssef, darf natürlich nicht der zentrale Marktplatz Djemaa el Fna fehlen. Selbst die nicht so schönen, etwas heruntergekommenen Ecken der Stadt haben ihren Charme. Nur die armen, ausgemergelten Katzen, die überall herumlungern, waren vor allem für L. ein Aspekt, auf den sie gerne verzichtet hätte.

Palais Bahia

Djemaa el Fna

Quelle: pixabay.com

An einem Nachmittag gönnen wir uns eine traditionelle Behandlung in einem Hammam. Die Vorstellung von einer fremden Person gewaschen zu werden, finde ich erst gewöhnungsbedürftig, aber dort angekommen, lasse ich mich völlig fallen. Im Dampfbad werden wir mit warmen Wasser überschüttet und mit einem Peelinghandschuh und duftenden Duschgels gewaschen. Eingekuschelt in Bademäntel, entspannen wir noch für ein paar Minuten bei einer Tasse Pfefferminztee.

Quelle: pixabay.com
Essen

Die nordafrikanischen Küche ist ganz nach unserem Geschmack, deshalb ernähren wir uns auf unserer Reise auch hauptsächlich von traditionellen Gerichten. Dazu gehört beispielsweise Tajine, das in einem Lehmkochtopf, der den Inhalt schonend gart, gereicht wird. Nach Belieben wird das Gericht mit Couscous und Fleisch oder vegetarisch gegessen. Gemüsesuppe, marokkanischer Salat mit Brot und Orangen mit Zimt als Nachspeise, stehen ebenfalls ganz weit oben auf unsere Favoritenliste. Und natürlich ganz viel frischer Pfefferminztee.

Quelle: pixabay.com
Quelle: pixabay.com
Quelle: pixabay.com
Tipps

– Google Maps Offlinekarte (Ich persönlich genieße es sehr unterwegs mal kein Datenvolumen zur Verfügung zu haben, wer aber trotzdem nicht zur Stadtkarte sondern lieber zum Handy greift, dem empfehle ich die Google Maps Offlinekarte für die jeweilige Stadt herunterzuladen)

– angemessene Kleidung (Aus Respekt vor Kultur und Religion war es L. und mir wichtig, dass wir uns anpassen – bedecken Schultern und Knie und tragen statt enger, lieber lockere Kleidung.)

– Handeln was das Zeug hält (Prinzipiell lässt sich sagen, dass gut ein Drittel des erstgenannten Preises heruntergehandelt werden kann – wird nicht auf euren Wunschpreis eingegangen, lässt die Ware liegen und geht. Spätestens da wird euch der Verkäufer zurückholen und euch preislich entgegen kommen! Die Marokkaner sind sehr charmant, also lächelt, macht ein paar Witze und die Sache ist geritzt.)

– Taxis (Mit den Taxifahrern lässt es sich ebenfalls gut über den Preis verhandeln, zugegeben sind die Preise (im Vergleich zu Österreich) aber ohnehin sehr günstig und da die Fahrer allesamt total freundlich sind und uns während der Fahrt sofort in interessante Gespräche verwickeln, zahlen wir gerne ein “bisschen mehr”.)

Eure Nelly Nylon

Nelly Nylon
Nelly Nylon

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: nelly.nylon@blog-mag.net

1 Comment
  • Heidi Kriz

    … ANIMA,André Hellers Garten, ist ebenfalls äußerst sehenswert!!

    19. April 2018 at 10:51 Antworten

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