Featured Posts

The winner is: Urban Decay!
Liebe LeserInnen, gleich zu Beginn: Ihr könnt gewinnen, und zwar Lippenstifte von Urban Decay – und wie es funktioniert findet ihr am Ende des Posts raus!
View Post
Fashion Trends A/W 16/17
View Post
Vienna Fashion Week – Favorites
Die Vienna Fashion Week hat wieder begonnen, und wir stellen euch hier ein paar unserer Favoriten vor. Seid ihr diese Woche auch bei einer der Shows beim Museumsquartier dabei?
View Post
To top
14 Jun

Adiletten & Co…

Ursprünglich verwendete man Badeschlapfen als Schutz gegen Fußpilz in öffentlichen Badeanstalten, sowie um die Fußsohle am Strand gegen Hitze zu schützen. Das sollte ihre einzige Funktion bleiben und sie dürften Nasszellen eigentlich nie verlassen. Wie Ratten drängen sie in die Städte, wo sie jedoch keinerlei Existenzberechtigung haben. Früher wurden sie übrigens als Dianette bezeichnet.

Quelle: pixabay.com

Badeschlapfen, auch Adiletten genannt – momentan von Designern zu horrenden Preisen in den Himmel gehypt, sind kein adäquates Schuhwerk für die City. Wer schaut schon gut mit nackten Füssen aus, die in Gummigebilden stecken? Dazu noch eine Short oder Minirock, die uneingeschränkte Sicht auf die käsigen Wadeln einräumen, ein lahmes Messenger-Trägerleiberl dazu und der Look aus der Hölle ist perfekt.

Look from Hell

Leider nicht die Ausnahme, sondern mittlerweile „state of the art!“ Der Normalverbraucher hat vielfach Probleme die propagierten Styles aus diversen Mode-Gazetten im täglichen Leben umzusetzen. Die „Adiletten-Fashion“ beweist, dass diese Versuche oft in einem unbeschreiblichen Desaster enden.

Quelle: pixabay.com

Die nächste Katastrophe nennt sich „Dreck-ing“ Sandale. Eigentlich heißen sie Trekking Sandalen und bilden eine Art von Schuhwerk, das Männer und Frauen tragen, um sich auf möglichst bequeme, jedoch unattraktive Weise fortzubewegen. Besonders beliebt scheinen Trekking Sandalen in unseren Großstädten zu sein, hier prägen sie das Straßenbild bereits seit etlichen Jahren.

Quelle: pixabay.com

Das Wort „Trekking“ bedeutet anstrengender Marsch und steht für mehrstündige Wanderungen unter Verzicht auf feste Unterkünfte, abseits von Straßen und Wegen. Offenbar sind Trekking – Sandalen Träger desorientiert und können die Wildnis des Waldviertels nicht von der Begegnungszone der Mariahilfer Straße unterscheiden.

Quelle: pixabay.com

Wobei die Trekking Sandale auch nicht unbedingt für Stock und Stein geeignet ist. Für Wanderungen durch die unberechenbare Natur empfehlen sich doch feste Schuhe, da durch die halbnackten Füße die Verletzungsgefahr einfach zu groß ist.

Man kann nun getrost die Existenzberechtigung dieser speziellen Sandale in Frage stellen. Für die Stadt einfach zu hässlich, besonders wenn sie an kühleren Tagen mit Socken, womöglich noch in Weiß getragen wird, für Outdoor-Aktivitäten, aus angesprochenen Gründen vollkommen ungeeignet.

Quelle: pixabay.com

Deshalb empfiehlt sich für die Stadt angemessenes Schuhwerk, das dürfen ruhig auch Sneakers sein, fürs „Trekking“ dafür geeignete halbhohe Wanderschuhe und am Strand kann man Flip-Flops in allen Varianten tragen. Einzig und allein Kleinkinder und Volksschüler haben die Berechtigung „Dreck-ing“ Sandalen zu tragen. Im Gegensatz zu Erwachsenen, die das schon im Griff haben sollten, dürfen die sich ja auch noch dreckig machen.

„I think sandals should be burnt. I hate them – purge them!“   (Luke Evans – walisischer Schauspieler)

Elvira Trevira

Elvira Trevira
Elvira Trevira

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

No Comments

Leave a reply

Instagram