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11 Sep

Under the waves – TG-4

Wie gefühlt den ganzen Rest der österreichischen Bevölkerung zog es mich und meine Liebsten dieses Jahr nach Kroatien. Bereits im Vorhinein war mir, als leidenschaftliche Hobby-Fotografin, klar, dass ich mich endlich einmal dem Thema der Unterwasserfotografie widmen möchte. Als bekennende Ökotante packten mich jedoch Gewissensbisse: Sollte ich mir wirklich für einen einwöchigen Urlaub eine neue Kamera kaufen? Was, wenn sie außerhalb des Wassers, gelinde gesagt, nichts taugt?

Die Online-Rezensionen, die ich vor dem Urlaub im 28-Grad-Büro (natürlich in der Mittagspause, wann denn sonst) gelesen habe, fielen divers aus: Teuer sei besser, unter 600 Euro bräuchte man sich nicht einmal umsehen. Uff. Und auch dann nur für Unterwasser-Aufnahmen geeignet? Für meine fünf Tage Meer in Jahr? Nie und nimmer.

Dann riet mir Polly, die gute Ideen immer zum richtigen Zeitpunkt zu haben scheint, mir als Bloggerin doch ein Probeexemplar von Olympus für die Woche zu erbeten. Über die Kamera hatte ich schon einige Male gesprochen, bloggen würde ich über den Urlaub ohnehin, also wieso nicht? Nun, Olympus war so freundlich, mir eine Kamera, genauer gesagt die Tough! TG-4, zur Verfügung zu stellen, und vorneweg: Der Herzschmerz war groß, als ich sie wieder freigeben musste.

Wir haben entschieden, alle Bilder der Testkameras unbearbeitet zu veröffentlichen, um euch einen ordentlichen Eindruck vermitteln zu können.

Schwimmen für Anfänger – das erste Ausprobieren

Mein Urlaub selbst gibt wenig Inhalt für diesen Post her. Ich muss euch ja in dem Glauben lassen, dass ich wie eine gebräunte Badenixe am Strand gelegen und Baywatch-mäßig ins Meer gelaufen bin, oder? Alternativ war es unter Umständen so, dass ich der eine blasse Fleck war, der mit übergroßem Sonnenhut, Strandkleid und Sonnenbrille im Schatten gelegen (und geblieben) ist, und aufgrund ihrer Kurzsichtigkeit nur mit Ach und Krach bis ans Wasser gekommen ist. Das dürft ihr euch aussuchen, liebe Leser!

Als ich, bekennende Blindschleiche, es dann erstmals bis ans Wasser geschafft hatte, ging der Spaß erst los. Nachdem die übliche Routine (erst ein Zeh ins Wasser, „Ui, das ist kalt“, ein Fuß ins Wasser, „Ui, das ist kalt“ – wiederholen, bis ganzer Körper im Wasser ist) überstanden war, traute sich keiner so recht, die Kamera unterzutauchen. Zuerst noch einmal checken – ist sicher alles zu? – und dann das erste untertauchen. Von da an war der Urlaub von einem Satz definiert:

Schau mal, mach hier mal ein Foto - und hier - und unbedingt hiervon!

Willkommen im 21. Jahrhundert – Vom Sharen und Liken

Nach einem Tag war meine Speicherkarte voll. Ich hatte in weniger als 24 Stunden etwa 500 Bilder von mir und meinen Lieben unter Wasser, über Wasser, vor Fischen, hinter Fischen, neben Fischen, und so weiter. Abends übte ich mich dann das erste Mal darin, die Bilder direkt von der Kamera via Bluetooth auf mein Smartphone zu übertragen. Long story short: Es ist so einfach, dass sogar ich es beim ersten Versuch geschafft habe. Das erfreute natürlich auch meine Mitreisenden, die sich schon auf die Bilder stürzen wollten um sie auf Instagram, Facebook oder per Whatsapp zu teilen (je nach Generation).

Das ist ein Service, den ich tatsächlich nicht missen wollen würde: Die Möglichkeit, die scharf gestochenen Bilder der Kamera zeitnah auf Social Media zu teilen. Auch ich muss zugeben, dass ich meine Bilder sofort geteilt habe – sie waren einfach zu schön, um es nicht zu tun.

Rentabel? Oh ja!

Eine Woche, weitere 1500 Bilder und unzählige Social Media Posts später, machten wir uns wieder auf die Heimfahrt. Beim letzten Gruppenfoto im neuen Lieblingslokal sagte meine Mitreisende zu mir: „Weißt du, ich dachte ja, dass die Kamera sich nicht rentiert. Aber eigentlich ist die ja schon ganz praktisch.“ Das stimmt – die Kamera hat nicht nur unter Wasser, sondern auch an Land, im Dunklen und beim Sport überzeugt – und ist daher nicht nur als Unterwasserkamera, sondern auch für jede andere Lebenssituation tauglich.

Das Einzige, was mir an der Kamera nicht gefiel: Ich musste sie, wie vereinbart, wieder zurückgeben. Aber keine Sorge, meine lieben Leserinnen, auf die guten Bilder von mir müsst ihr zukünftig wohl doch nicht verzichten. Weihnachten steht vor der Tür und der Liebste hat bereits angekündigt, was mein Geschenk sein wird. Ratet mal…

 

No water, no life. No blue, no green.

Cora Cotton

Cora Cotton
Cora Cotton

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: cora.cotton@blog-mag.net

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