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29 Jun

Inhalt statt Silhouette

Der Sommer ist da und überall strömen die Menschen an das Wasser und in die Bäder. Deine muskulösen Schenkel und deine schlanke Hüfte sind gefragt. Dünne, schlanke Menschen gelten im heutigen Weltbild als gesund und daher als potentielle Sexualpartner. Viele, die im Winter nicht an sich gearbeitet haben, erleiden Höllenqualen, wenn sie nur an den im Kleiderschrank liegenden Bikini denken. Die Wenigsten sind wirklich in der Lage, sich mit den Tatsachen und dem angesammelten Hüftgold ohne Frustpotential abzufinden.

Mädels, wenn ihr das könnt, seid ihr supercool! Es ist die allerbeste Ausgangslage, um einen echten Traummann zu ergattern. Dieser sucht nämlich nicht nur nach einer Silhouette, sondern auch nach Inhalten (Gottseidank).

Das Leben ist doch gerecht 🙂

Aber checken wir weiter die Lage am Pool:

Gleich neben den Duschen im Freibad räkelt sich, natürlich in eleganter Seitenlage, eine Blondine. Der Platz ist gut gewählt, sie ist weithin sichtbar und ihr schlanker Körper wird mit neidvollen und gierigen Blicken belohnt. Einige mögen von Natur aus so sein, aber oft steckt dahinter die totale Härte gegen sich selbst.

Manchmal liegt auch Magersucht hinter einem für Frauen so erstrebenswerten Körper. Was ist los in unseren Köpfen, dass diese Form der Schlankheit als begehrenswert wahrgenommen wird? Wieso wird in fast jeder Werbung ein Hungermodel als Norm präsentiert?

Wie soll sich an diesem immer Trend jemals etwas ändern, wenn wir den Körper quasi als Organ-los wahrnehmen?

Wer vor lauter Schlankheitswahn zur Magersucht neigt, dessen Körper wird schwere Schäden nehmen – sowohl von innen als auch von außen.

Und das ist noch nicht alles, weil auch deine Psyche durch dein Essverhalten entscheidend beeinflusst wird. Das ist sehr wesentlich, weil es Gefühle sind, die genussvolle oder depressive Momente steuern.

Das Gehirn wird als Schaltstelle für psychische Prozesse gesehen, ist ebenso Teil unseres Organismus und leidet bei falscher Ernährung mit.

Körper, Geist und Seele bilden eine untrennbare Einheit und wirken somit wechselseitig. In der westlichen Medizin ist diese Sichtweise erst in den letzten Jahrzehnten etabliert worden. Trotz dieser Erkenntnis kann man heute immer noch deutlich erkennen, dass Krankheit eher dem Körper zugeschrieben wird. Seelische Leiden werden trotz ihrer Häufigkeit aus dem gesellschaftlichen Bewusstsein verdrängt. Auch die Magersucht entsteht durch inneres Leid.

Die frohe Botschaft lautet: Ihr könnt gut aussehen, ohne euch kaputt zu hungern.

Wer bisher noch nie über die tieferen Auswirkungen seines Speiseplans, oder auch Fastenplans, nachgedacht hat, hier ein Wegweiser von Ernährungscoach und Bloggerin Julia Pagels :

Fleisch

Besonderes Augenmerk ist auf den Fleischverzehr zu legen, der durchschnittliche Österreicher isst tatsächlich 97,2 kg Fleisch pro Jahr. Dass hierbei kaum auf Qualität wertgelegt wird brauch ich wohl nicht anmerken. Dabei ist der Schluss, dass diese rauen Mengen unserer Psyche nicht gut tun ganz logisch. Die Hormone dieser meist angstbesessenen Tiere wirken in uns weiter. Unserem Steak sieht man das nur leider nicht an.

Vollkorn

Das gute Laune Vitamin B (für Nervenstärke) ist überwiegend in Vollkornprodukten enthalten. Wer sich also nicht schwammig wie eine Semmel fühlen möchte sollte lieber mal zum „Körnderlbrot“ greifen.

Zucker

Dass Zucker nicht gesund ist, weiß heute jedes Kind. Aber, dass dem Zucker drogenähnliche Wirkung nachgesagt wird ist noch nicht so bekannt. In einem Laborversuch konnte man sehen, dass sich unser Gehirn bei regelmäßigem Zuckerkonsum umprogrammiert. Bereiche des Belohnungssystems werden aktiv, ähnlich wie bei einem Drogensüchtigen.

Kohlenhydrate

Wer Kohlenhydrate verteufelt, sollte sich ernsthafte Sorgen um sein psychisches Wohlergehen machen. Eine Aminosäure, namens Tryptophan ist ganz entscheidend für eine ausgeglichene Stimmung. Erst bei ausreichender Kohlenhydratzufuhr kann diese ihre Wirkung im Gehirn entfalten.

 

Natürlich geht es auch immer um die Menge, ganz egal wie gesund ein Gericht vermeintlich sein mag.

Es ist stets die Dosis, die das Gift macht.

Hug, eure Sheila Shrink

 

Sheila Shrink
Sheila Shrink

Fragen, Wünsche, Anregungen zu allem was die Seele betrifft? Schreib mir an: ciao@blog-mag.net was dich berührt.

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