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2 Okt

Fashion Preview S/S 2017 (2/2)

Hier der zweite Teil unserer S/S 2017 Trends.

Weils dazu passt, fahre ich mit „Adidasia“ fort. Hier wird Streetstyle pur inszeniert, trotzdem mit einem winzigen Touch 70ies. Ich konnte bei einigen Kollektionen Anlehnungen an den klassischen Trainingsanzug von Adidas finden, was mich maßlos spannend fand. Aber auch hier sind die Styles natürlich dem 21.Jahrhundert entsprechend adaptiert. Übergroße Sweater, wieder ist die Schulter zu sehen, engere Hoodies mit Zipp, die Hosen teilweise bootflare oder gerade geschnitten, aber auch baggy oder boyfriend. Die Röcke sind eher schmal und reichen zur halbe Wade.

Die Details kommen aus dem Sport – herausstechend bei diesem Thema sind Streifen (eingewebt oder aufgenäht) an den Schultern, den Arm entlang laufend oder an den Seitennähten der Hosen und Röcke. Zipps sind unverzichtbar, wir werden sie unter anderem an den bootflare Hosen im unteren Bereich der Seitennähte sehen.

Auch die Materialien kommen großteils aus der Sportswear. Sind technisch, bequem und funktionsfähig – wie immer darf auch hier Denim nicht fehlen.

Die Farben sind im Grunde dunkel gehalten. Grautöne, Schwarz und Dunkelblau dienen als Basis für auffälliges Weiß, Rot, Royal. Akzente werden durch Pink, Safran, Lime und Grasgrün gesetzt. Die Prints gehen auch hier direkt in die plakative Richtung und finden in Messages ihren Ausdruck – diese können aber auch appliziert sein.

„Adidasia“ wird wie erwartet den Streetstyle weitertragen und sicher ein extrem beliebtes Thema im kommenden Frühling sein.

Aber nachdem wir nicht alle ununterbrochen dem Streetstyle frönen können, was natürlich auch der Modeindustrie bewusst ist, gibt es für die emsigen Bürobienchen den „Summer Office“ Look.

An kühlen Frühlingsmorgen werden wir in leichten Trenchcoats, Capes oder Pellerinen ins Büro eilen. Darunter tragen wir Hosenanzüge, deren Taillen mit breiten Gürteln betont sein werden, dadurch werden die Schultern akzentuiert und die Marlenehosen geben dem Outfit einen nonchalanten Touch. Als Alternative wählen wir ein Mantelkleid, ein- oder zweireihig durchgeknöpft, ein schmal geschnittenes Kostümchen in A-Linie oder wenn uns wirklich nix besseres einfällt, das Etuikleid neu interpretiert. Cylottes und Jumpsuits sind nach wie vor in den Kollektionen zu sehen. Auch hier liegt das Augenmerk bei den Ärmeln – speziell im Blusenbereich. Tulpenärmel, offene Trompetenärmel, oder kleine Puffärmel, die sich zu gewaltigen Schinkenärmeln auswachsen können. Die Weite kann auch erst beim Ellbogen beginnen und mit einem kleinen Bündchen am Armgelenk enden. Interessante Manschetten und Kragenlösungen sind unbedingt erforderlich.

Die Materialien sind edel und fließend, müssen auf jeden Fall den Ansprüchen des täglichen Gebrauchs gerecht werden. Sehr leichte Wollstoffe mit Lycra gemischt um den Look zu gewährleisten, Baumwolle, Seide, Viskose und deren Mischungen. Wer nachhaltiger denkt, probiert Bambus-Tencel oder Eukalyptusmischungen aus – beide haben fantastische Trageeigenschaften und einen überzeugenden Look.

Farblich halten wir uns in diesem Thema bei Creme, Beige, Camel, Lila, Pink und Mauve auf, diese werden wieder von Candycolours (thank you Thom Browne) ergänzt, als Abrundung gelten Schwarz, Weiß, Rot, Blau und Safran oder Dottergelb. Die Prints sind eher dezent gestaltet, oft nur im Blusen und Kleiderbereich, auch hier vermissen wir weder Transparenz noch „Cut-Outs“.

„Summer Office“ macht auch gerne einen Abstecher in den maritimen Look. Die Details fallen mit großen Metallknöpfen, Passepoiles, den breiten in der Taille getragenen Gürteln, sowie passenden Applikationen auf.

Wir werden uns in Zukunft davon verabschieden müssen, jede Saison mit der Hoffnung zu starten, dass uns irgendetwas Unerwartetes oder gar ganz Neues beschert wird. Der menschliche Körper ist nun mal so wie er ist, auch Farben haben ihre Limits, bei Materialien ist hoffentlich noch was möglich. Was den Menschen in der „Industry“ bleibt, ist alles nochmal zu erfinden und dem Zeitgeist des 21. Jahrhunderts anzupassen.

Fashion is made to become unfashionable

Elvira Trevira

Bildquellen:
vogue.co.uk

Elvira Trevira
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Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib mir: elvira.trevira@blog-mag.net

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